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Attack on Pearl Harbor: Review

  Personal Computer 

"Douglas Knox, wir werden von den Japanern angegriffen. Tut was! Und zwar schnell!". Und da ihr im PC Spiel Attack on Pearl Harbor von Legendo in die Rolle des amerikanischen Piloten Douglas Knox oder wahlweise in die Haut des Japaners Zenji Yamada schlüpft, dürft ihr euch jetzt gefälligst etwas einfallen lassen, wie ihr die Probleme der beiden Parteien im Zweiten Weltkrieg in den Griff bekommt. Also zieht euch die Schwimmweste an - im Pazifik gibt es eine Menge Wasser.

Attack on Pearl Harbor ist ein Vertreter der im Arcade-Bereich angesiedelten Action-Spiele. Das PC-Game ist aus dem mittleren Preissegment und darf aufgrund dessen natürlich nicht an vergleichbaren Titeln aus der Vollpreis-Liga gemessen werden. Das will Attack on Pearl Harbor auch gar nicht. Der kurzweilige Spass wilder Luftkämpfe mit unendlich Muniton steht dabei ganz klar im Vordergrund. Die physikalischen Verhaltensweisen der Flugzeuge, Bomben und Raketen sind sehr minimalistisch gehalten.

Wenn ihr die Motorengeschwindigkeit so weit drosselt, dass die Propeller fast zum Stillstand kommen, verliert die Maschine natürlich an Auftrieb und Geschwindigkeit. Das endet nach einiger Zeit unweigerlich in päpstlicher Nähe zum Erdboden. Allerdings könnt ihr an der Maus oder wahlweise dem Stick eines Joypads oder Joysticks reissen, rudern und rühren, wie ihr wollt, einen Strömungsabriss oder Ähnliches werdet ihr in Attack on Pearl Harbor nicht erleben. Selbst wenn ihr den Gegner oder eure eigenen Flügelmänner rammt. Gesund ist das nicht, und beliebig oft könnt ihr solch rüdes Verhalten auch nicht an den Tag legen. Dennoch quittiert das Spiel eure Kollisionseskapaden nur mit einem kurzen Aufbäumen oder Rucken des Flugzeuges, und schon geht es weiter ins Schlachtengetümmel.

In der Summe ist Attack on Pearl Harbor also ganz im Stil eines Arcade-Spiels: wirklich einfach zu bedienen und es verbittet sich jegliches Manöver wie Loopings oder Rollbewegungen. Was fast schon ein bisschen schade ist. Auf Dauer verbreitet das beschränkte Bewegungspotenzial Eintönigkeit und Langeweile. Leider wartet das Spiel mit noch mehr verschenktem Potenzial auf. So sieht der Kampagnenmodus mit seinen vier Feldzügen anfangs recht umfangreich aus. Mehr als zehn Stunden Spielspass kann er aber trotzdem nicht versprechen. Dazu findet man auf der Seite der Japaner als auch der Amerikaner nur jeweils drei Flugzeugtypen, die sich in ihren Flugeigenschaften nicht wirklich dramatisch unterscheiden. Beim Torpedobomber überhitzen die Maschinengewehre schneller, dafür kann man Torpedos abwerfen. Der Sturzkampfbomber kann drei Bomben in Folge werfen und streikt an den Geschützen auch etwas schneller als der Jagdflieger.

Attack on Pearl Harbor
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Stefan Spill

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Stefan Spill am 26 Jul 2007 @ 16:14
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