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Augustus: Review

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Augustus: Im Auftrag des Kaisers ist die Adaptation des zweiteiligen Fernsehfilms Mein Vater, der Kaiser mit namhaften Darstellern wie Peter O´Toole und Charlotte Rampling, welcher im letzten Jahrhundert vor Christus spielt, als Cäsar in Rom noch das Sagen hatte. Leider bietet dieses Schleich-Abenteuer nur reine Mittelmässigkeit. Wie so oft bei Film-Umsetzungen handelt es sich auch hierbei um ein offensichtlich hastig hingeklatschtes Stück Software.



Geschichte und Spielprinzip

Im Intro zu Augustus werdet ihr durch auf den ersten Blick planlos aneinander gereihte Sequenzen aus dem Film in niedriger Auflösung in die Hintergründe der Geschichte eingeweiht. Rund 30 Minuten solcher Szenen sollen die Geschichte des Spiels vorantreiben, in Wirklichkeit nerven sie aber massiv. Im Jahre 44 vor Christus wird Julius Caesar ermordet, was Rom in ein Chaos stürzt. Morde und Intrigen sind an der Tagesordnung. Caesars heimlicher Adoptivsohn Augustus reisst die Macht an sich und wird Roms neuer Herrscher. Hier steigt ihr ins Spiel ein und übernehmt die Rolle des ehemaligen Gladiatoren Titus Gladius, welcher in die Prätorianer-Garde aufgenommen wird, der absoluten Elite in den Reihen der Armee. Fortan seid ihr einer von Augustus Agenten. In insgesamt elf Missionen sollt ihr Intrigen und Komplotte aufdecken und somit für Sicherheit in der Stadt sorgen. Leider sind die Missionen ziemlich einfach ausgefallen und beinhalten kaum mehr, als in der dritten Person möglichst unentdeckt durch Rom zu schleichen, Schlüssel für Türen zu finden, Hebel zu betätigen, um irgendwelche Mechanismen in Gang zu setzen, sich zu verkleiden, um gewisse Räumlichkeiten unerkannt zu betreten, und öfter mal von der Waffe Gebrauch zu machen. Geübte Spieler können das Spiel in wenigen Stunden meistern.

Zu Beginn werdet ihr in einer Trainingsmission im Schnelldurchlauf auf eure neuen Aufgaben vorbereitet. Als erstes sollt ihr an ein paar Wachen vorbei schleichen und den Schlüssel zu einer Waffenkammer auflesen, wo ihr dann zum Waffentraining geladen werdet. Hier zeigen sich schon erste Probleme im Gameplay. Um unentdeckt zu bleiben, müsst ihr schleichen und die Dunkelheit ausnutzen. Am linken unteren Rand des Bildschirms befindet sich ein Licht-O-Meter, welches euch anzeigt, ob ihr für den Feind sichtbar seid oder nicht. Da schleiche ich also in völliger Dunkelheit hinter ein paar Kisten umher, während die Wache in die entgegengesetzte Richtung schaut, als mir der Trainingsleiter meldet, dass ich entdeckt wurde. Aha, interessant. Beim zweiten Versuch mache ich es genau gleich und komme ungeschoren an derselben Wache vorbei. Solche Szenen, in denen man nicht nachvollziehen kann, wieso man entdeckt wurde, wiederholen sich in Augustus leider oft.

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Admin am 06 Mrz 2005 @ 20:27
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