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B.A.S.E. Jumping feat. Felix Baumgartner: Review

  Personal Computer 

Felix Baumgartner ist ein Mann, der immer wieder in unregelmässigen Abständen ein gewisses Medieninteresse heraufbeschwört. Das tut der österreichische gelernte Maschinenschlosser aber nicht durch medienwirksame Skandale, sondern lediglich durch die Ausführung seines liebsten Hobbys. Baumgartner ist einer der besten, wenn nicht der beste Basejumper überhaupt. Basejumping, das heisst mit einem Fallschirm von Klippen, Hochhäusern, Brücken oder Fernsehtürmen abzuspringen, möglichst rechtzeitig die Reissleine zu ziehen und sich dann bei diesen meist illegalen Aktionen nicht von der Staatsgewalt erwischen zu lassen. Jetzt gibt es den Adrenalinkick auch für den heimischen PC, für jeden nachspielbar. Ob das virtuelle Springen von Häusern und Brücken Spass macht, klären wir im folgenden Test.

Simulation mit Tiefgang

Hand aufs Herz, liebe Leser, was hättet ihr bei dem Titel B.A.S.E. Jumping erwartet? Eine Simulation des Basejumping mit Einfluss von Wind und Wetter, Ausrüstung und Absprungpunkt, unerwarteten Turbulenzen und schwerwiegenden Verletzungen? Oder ein Fun-Spiel, bei dem ihr bis zum Punkt des Schirmöffnens spektakuläre Figuren und Tricks mit simpler Steuerung vollführt, ehe ihr elegant auf Knopfdruck am Boden landet? Nun, womöglich hätte dem Titel Letzteres besser gestanden, B.A.S.E. Jumping ist aber tatsächlich eine sehr realistische Simulation des Extremsports, beinahe der Flight Simulator unter den Fallschirmspringern.

Ziel des Spiels ist es, neben dem alltäglichen Berufsleben an den Wochenenden an Orte in der ganze Welt zu reisen und dort spektakuläre Sprünge zu vollführen. Leider, und da sind wir schon am ersten Kritikpunkt, scheint es in der grossen weiten Welt des Spiels nicht allzu viele sprungtaugliche Örtlichkeiten zu geben. Denn neben der heimischen Landezone, wo ihr Trainingssprünge von Türmen und Helikoptern unternehmt, gibt es nur vier Locations für eure Basejumping-Versuche. Immerhin sind die Örtlichkeiten realen Stationen von Felix Baumgartner nachempfunden. So führt es euch bei der Jagd nach den spektakulärsten Sprüngen auf die norwegische Trollwand, den Ostakino Fernsehturm in Russland, die Royal George Bridge im Süden der USA und die Cave of Swallows in Mexiko, wo Baumgartner im realen Leben erst jüngst einen Sprung wagte.

Etwas unlogisch erscheint die Tatsache, dass ihr erst mit einem vorgefertigten Felix Baumgartner weit in der Karriere voranschreiten müsst, um euch dann einen eigenen Springer erstellen zu dürfen. Das hätte anders herum mehr Sinn gemacht. Aber nun gut, halten wir uns nicht mit solchen Lappalien auf und betrachten wir den exakten Spielablauf.

Dienstreise nach Norwegen

Im Spiel übt euer Springer natürlich einen ganz normalen Job aus. Für den gibt es jede Woche Geld und je länger ihr euch ohne Unterbrechungen eurem Job widmet, desto schneller steht eine Beförderung aus, die eure Reisekasse umso schneller füllt. Einen Job im Spiel ausüben bedeutet lediglich, die Schnellvorlauftaste eine Weile gedrückt zu halten. Denn wenn ihr sonst keine Reisen zu Sprungorten unternehmt, arbeitet euer digitaler Springer. Ihr plant eure Reisen und Events auf einer zweidimensionalen Weltkarte, wo euch auch der aktuelle Gesundheitszustand, eure Finanzübersicht und anstehende Veranstaltungen angezeigt werden.

B.A.S.E. Jumping feat. Felix Baumgartner
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Tobias Kuehnlein

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Tobias Kuehnlein am 25 Apr 2007 @ 15:37
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