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Barrow Hill: Review

  Personal Computer 

Um antike Steinkreise gab es schon immer Mythen und Sagen. Kein Wunder, sind einige von ihnen doch nicht nur uralt, sondern auch auf für damalige Verhältnisse unglaublich präzise Art und Weise errichtet worden. Bekanntestes Beispiel dürfte Stonehenge sein, das geografisch exakt auf die Sonne ausgerichtet ist. Auch in der englischen Grafschaft Cornwall gibt es einige, allerdings weniger bekannte Steinkreise. Einer davon nennt sich Barrow Hill, dem der britische Entwickler Shadow Tor Studios ein eigenes, gleichnamiges Mystery-Adventure widmete. Und eben jenes Spiel stellten wir für euch auf den Prüfstand.

So ein Pech aber auch

Zunächst einmal muss gesagt werden, dass die Spielfigur in Barrow Hill weder einen Namen hat noch zu irgendeinem Zeitpunkt zu sehen ist. Sicher ist nur, dass es sich bei der Hauptperson nicht um Gordon Freeman handelt, fehlt doch die obligatorische Brechstange. Auch eine Gravity Gun ist nirgends zu finden. Jedenfalls habt ihr eines Abends eine Autopanne auf einer Landstrasse in der Grafschaft Cornwall. Ihr macht euch auf den Weg zur nächstgelegenen Tankstelle, habt jedoch schon die böse Vorahnung, dass etwas nicht stimmt.

Und tatsächlich, keine Menschenseele weit und breit. Vor der Zapfsäule steht ein Auto, davor liegt Kinderspielzeug. Ein an der Tankstelle angeschlossenes Restaurantgebäude ist wie leergefegt. Alles wirkt so, als hätten die Gäste und das Personal in Windeseile den Ort verlassen müssen. Ihr entschliesst euch, Nachforschungen anzustellen. Schliesslich steckt ihr so oder so auf dem Landstrich fest. Schon bald wird euch klar, dass die mysteriösen Vorkommnisse irgendwie mit dem sich in der Nähe befindlichen Steinkreis Barrow Hill und einer dort stattfindenen Ausgrabung zusammenhängen.

Myst auf Sparflamme?

Bei dem Spiel handelt es sich nicht um ein klassisches Point-and-Click-Adventure. sondern vielmehr um einen Myst-ähnlichen Titel. Ihr klickt euch also mit der Maus von einem Standbild zum nächsten, verfügt jedoch nicht über die aus aktuellen Genrevertretern bekannte, stufenlose Rundumsicht. Um also jede Ecke einer Location untersuchen zu können, müsst ihr den Blickwinkel stets manuell via Mausklick in die gewünschte Richtung schwenken. Es folgt eine simple Umschaltung des Bildes, denn auch auf aufwändig gerenderte Kamerafahrten wurde von Entwicklerseite her verzichtet.

Überhaupt ist Barrow Hill nicht gerade ein Wunderwerk der Technik. Der Begriff Standbild passt nämlich wirklich wie die Faust aufs Auge, denn nur selten bekommt ihr mal animierte Elemente zu sehen. Dafür ist die Rendergrafik selbst aber recht ansehnlich gestaltet worden, wenn sie auch nicht wirklich mit der modernen Konkurrenz mithalten kann. Die Auflösung des Spiels ist übrigens auf 800x600 eingestellt und lässt sich auch nicht ändern.

Barrow Hill
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Daniel Boll

Barrow-Hill


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Daniel Boll am 06 Jun 2006 @ 00:54
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