GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Battle Mages - Sign of Darkness: Review

  Personal Computer 

Gut anderthalb Jahre sind seit dem Release von Battle Mages mittlerweile vergangen, das damals vor allem durch seine interessanten Quests sowie den vielen neuen Ideen Rollen- und Echtzeit-Strategie-Spieler gleichermassen zu überzeugen vermochte. Jetzt haben die Entwickler endlich die angekündigte Erweiterung Sign of Darkness auf den Markt gebracht, bei der es sich jedoch nicht etwa um ein Add-on, sondern um eine Fortsetzung des Titels handelt, die auch ohne Hauptprogramm gespielt werden kann. Wieso sich der Kauf dennoch nur für eingefleischte Fans des Vorgängers lohnt, verraten wir euch in unserem Test.



Tausend Jahre sind seit der Schlacht zwischen den Herren des Chaos und den Streitkräften der Ordnung mittlerweile vergangen und langsam aber sicher kehrt das Leben im Lande Daenmor wieder zur Normalität zurück. Zumindest fast. Jedenfalls hat sich im Vergleich zu früher so einiges geändert. So wurde das Land beispielsweise in das Imperium der Menschen, den Wald der Elfen und die Höhlen der Zwerge geteilt. Dabei entdeckten die Menschen schon bald die magischen Eigenschaften der Kristalle, was zur Gründung einer Magiergilde führte, die zur mächtigsten Gruppierung der neuen Welt wurde. Das hatte zur Folge, dass in ganz Daenmor Türme dieser Gilde gebaut wurden und es schon bald so gut wie kein Elend mehr gab. Das wäre wohl auch so geblieben, gäbe es da nicht die Mächte der Dunkelheit, die das Wohl des Landes erneut bedrohen. Die einzige Hoffnung Daenmors seid ihr, in der Rolle eines jungen Magiers, der vor kurzem seinen Abschluss auf der Magieakademie gemacht hat und nun vor dem Abenteuer seines Lebens steht.

Wer den ersten Teil von Battle Mages gespielt hat, der wird sich auch im Nachfolger sofort zurechtfinden, da sich sowohl bei der Steuerung als auch beim Spielprinzip rein gar nichts geändert hat. Wie schon erwähnt, schlüpft ihr hier erneut in die Rolle eines Magiers, mit dem ihr ganze Armeen in die Schlacht führen dürft. Diese bewegt ihr dann wie gewohnt via Point&Click von einem Punkt zum anderen. Streitkräfte bekommt ihr jedoch nicht einfach so, sondern müsst sie erst in der Kaserne einer Stadt anheuern. Was für Einheiten euch zur Verfügung stehen, hängt dabei einzig und allein von der Entwicklungsstufe der jeweiligen Stadt ab.

Weil eure Truppen auch eine vernünftige Ausrüstung benötigen, gibt es in jeder Stadt neben der Kaserne jeweils auch noch ein Geschäft, in dem ihr Gegenstände ein- und verkaufen könnt. Des Weiteren werdet ihr auch stets ein Rathaus vorfinden, in dem ihr neue Aufträge erhaltet. Schade, dass ihr in Letzteren fast immer nur irgendwelche Viecher finden und töten oder sonstetwas zerstören müsst, was schnell eintönig wird und keine echte Herausforderung mehr darstellt. Das hat zur Folge, dass man mit der Zeit nur noch die Hauptaufträge erledigt, die zur Weiterführung der Kampagne zwingend absolviert werden müssen. Apropos Kampagne, diese besteht aus insgesamt vier verschiedenen Teilen, die ihr nacheinander absolvieren müsst. In diesen kämpft ihr nicht nur an der Seite der Elfen und Untoten, sondern auch an jener der Goblins und Orks, was zumindest für etwas Abwechslung sorgt. Denn davon gibt es in Battle Mages: Sign of Darkness wahrlich nicht besonders viel. Hauptgrund dafür sind neben den immer gleichen Missionen die Tatsache, dass die Völker sich in ihrer Spielweise nur minimal voneinander unterscheiden. Darüber können auch die vielen verschiedenen Einheitenmodelle nicht hinwegtäuschen.

Battle Mages - Sign of Darkness
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Tim Richter

Battle-Mages---Sign-of-Darkness


Battle-Mages---Sign-of-Darkness


Battle-Mages---Sign-of-Darkness


Battle-Mages---Sign-of-Darkness


Tim Richter am 28 Nov 2005 @ 06:55
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen