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BattleForge: Review

  Personal Computer 

Wer Magic: The Gathering mochte, wird dieses Spiel lieben: BattleForge verbindet höchst innovativ Fantasy-Kartenspiele mit Echtzeitstrategie und macht dabei nur wenige Fehler. Wir haben uns den Titel angeschaut und für gut befunden!

Magic lässt grüssen

Phenomic war schon immer gut für einige interessante Ideen. Mit ihrer Spellforce-Reihe haben sie bereits international für Aufruhr gesorgt, und unter der EA-Flagge scheinen sie ihre Ideen nun auch aufgrund der sichereren finanziellen Grundlage wesentlich ruhiger umsetzen zu können. So kann BattleForge mit einer eigentlich recht einfachen Idee überraschen und überzeugen. Das Spiel ist eine Mischung aus Echtzeitstrategie und Kartenspiel à la Magic: The Gathering, und wer das alte Sammelspiel bereits gespielt hat, wird sich in BattleForge direkt wohlfühlen und die Sammelsucht wird wieder neu entflammt.

Anstatt mit Basenbau und Entwicklungen auf den klassischen Ansatz der Echtzeitstrategie zu setzen, bleibt mit der direkten Steuerung und dem gleichzeitigen Ausführen der Befehle nur der grundlegende Ansatz des Genres übrig. Darüber hinaus beschwört ihr Einheiten, Zauber und kleinere Gebäude mithilfe eurer Karten. Euer Deck könnt ihr dabei vor den Missionen immer wieder neu zusammenstellen und so unendliche Kombinationen eurer Sammelkarten abspeichern. Genau wie beim klassischen Sammelkartenspiel bekommt ihr am Anfang ein Starterpaket, dessen Karten ihr beliebig kombinieren könnt. Darüber hinaus rüstet euch Phenomic mit 3000 BattleForge-Punkten aus, um Booster-Packs erwerben zu können, in denen seltenere und stärkere Karten enthalten sind. Dadurch könnt ihr selbst als Beginner ein schlagfertiges Deck zusammenstellen und seid nicht zwangsweise den Spielern unterlegen, die sich bereits mit viel Geld viele zusätzliche Karten gekauft haben. Mit etwas Glück habt ihr dann 160 unterschiedliche Karten gesammelt, insgesamt gibt es davon 200 verschiedene. Im Spiel selbst könnt ihr lediglich eine Auswahl von 20 Karten mitnehmen.

Das vierte Element

Im BattleForge-Universum gibt es vier Elemente: Natur, Frost, Feuer und Schatten. Jedes Element hat unterschiedliche Karten, die ihrer Natur entsprechen. Dementsprechend sind Feuerkarten meist offensiv ausgelegt, während Frostkarten der Defensive zuträglicher sind. Die Natur macht durch Heilzauber auf sich aufmerksam, während die Schatten immer wieder die Energie der toten Gegner brauchen, um überleben zu können. Es ist dabei euch überlassen. ob ihr bei der Zusammenstellung eures Decks alle Kartenelemente kreuzt und somit ein farbenfrohes Durcheinander hervorruft, oder ob ihr euch auf eine Ausrichtung festlegt. Allerdings müsst ihr aufpassen, dass euer Deck weiterhin ausgeglichen und auch im späteren Spielverlauf schlagfertig bleibt. Dabei müsst ihr vor allem auf die Aufrufkosten achten, die ihr im Spiel aufbringen müsst, um die Karten auszuspielen. Neben der normalen Energie, die ihr an Energietürmen abbauen könnt, braucht jede Karte eine bestimmte Anzahl der Monumente. Diese sind sehr sparsam in der Umgebung verteilt und können nur eines der vier Elemente annehmen. Habt ihr also ein Deck zusammengestellt, in dem alle vier Elemente vorkommen, müsst ihr euch entweder mit den kleinen, schwachen Einheiten zufriedengeben oder im Spiel selbst entscheiden, ob ihr weitere Feuermonumente baut, um die stärkeren Feuerkarten auszuspielen, oder euch für eine andere Ausrichtung entscheidet.

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Patrik Nordsiek


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Patrik Nordsiek am 17 Apr 2009 @ 07:28
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