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Battlefield Vietnam: Review

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Willkommen im Dschungel! Nach rund zwei Jahren der Entwicklungszeit steht der neuste potentielle Multiplayer-Hit von Electronic Arts und Digital Illusions CE in den Läden. Eine aufgebohrte und modifizierte Grafikengine, ein ganz neues Setting, angesiedelt im Vietnam-Krieg, und zahlreiche neue Waffen und Fahrzeuge sollen wieder einschlagen wie eine Bombe. Doch die Messlatte haben sich die Entwickler selbst mit Battlefield 1942 sehr hoch gesetzt, wir haben uns in die Wirren des Vietnam-Krieges gestürzt und berichten live von der Front.



Gameplay

Endlich, lang hat es gedauert, doch nun schlägt DICE mit voller Macht zurück. Ich konnte es kaum erwarten, bis die Installation, immerhin drei prall gefüllte CDs, abgeschlossen war und ich endlich das versprochene Action-Highlight des Jahres starten durfte. Nach den bereits aus Battlefield 1942 bekannten EA- und DICE-Logos, stimmt uns ein erstklassig animiertes Intro, samt Musik im Stile der 70er-Jahre, auf das folgende Spiel ein.

Doch den fast einzigen negativen Punkt gleich vorweg, die versprochene Singleplayer-Kampagne soll erst per Patch nachgereicht werden, da die Entwickler diese zeitlich nicht mehr geschafft haben. Doch widmen wir uns lieber dem Herz des Spiels, dem Multiplayer-Modus! Gespielt wird entweder per LAN oder per Internet, natürlich sind bereits alle aus Battlefield 1942 bekannten Features, wie etwa Punkbuster-Support, voll integriert. Zwar kann man mittels einer Update-Funktion schnell die komplette Serverliste abrufen (zu Spitzenzeiten sind immerhin über 6000 Spieler gleichzeitig online), dennoch haben die Entwickler hier einen kleinen Bug übersehen. So ist es auf einigen Systemen nicht möglich, die Serverliste nach Pings zu sortieren. Eingefleischte Spieler allerdings schauen sich das Ingame-Browser-System nur kurz an, greifen dann aber doch lieber zu dem bekannten Multiplayer-Server-Programm "The All-Seeing Eye", welches wesentlich mehr Vorteile bietet.

Lange Rede, kurzer Sinn, kommen wir lieber zum eigentlichen Spiel. Battlefield Vietnam bietet zwar insgesamt weniger Maps, 14 an der Zahl, und weniger Fahrzeuge, 25 Stück, dennoch leidet es unter dem bekannten Syndrom "Weniger ist mehr!". So spielt sich das Spiel insgesamt wesentlich runder und actionreicher, als sein Vorgänger. Den grössten Kritikpunkt, den langen Weg zur Schlacht, haben die Jungs und Mädels bei DICE sehr gut gelöst, so bedarf es nur weniger Meter, um mitten in der Schlacht zu stehen.

Insgesamt kämpfen in Battlefield Vietnam drei Parteien mit- beziehungsweise gegeneinander. Auf der einen Seite stehen die USA, mit allerlei hochtechnologischen Schnickschnack, auf der anderen Seite stehen der Vietcong, der zwar weniger technisch ausgerüstet ist, dafür aber auf heimtückische Guerilla-Attacken baut. Auf einigen Karten kämpft man anstelle der USA auf Seiten der NVA, die ebenfalls gegen den Vietcong antritt. Dieser technologische Gegensatz macht sich auch in der Auswahl der Waffen bemerkbar. Während die USA und die NVA auf die Standard-Bewaffnung eines US-Soldaten, zum Beispiel die M60, zurückgreifen können, nutzt der Vietcong als Standard-Waffe die AK-47. Ferner gibt es zahlreiche Minen, Sprengfallen, Haftminen, Nägel gegen Fusssoldaten und Stachelfallen, die einem darüber laufenden Gegner einen sofortigen Tod bescheren. Das wohl interessanteste Feature ist aber wohl der Einsatz der Schaufel. Diese ist nicht auf allen Maps verfügbar, stellt aber ein wichtiges Kampfmittel des Vietcongs dar. So können sie Spawn-Punkte einfach verschieben, indem sie einen Tunnel mit ihrer Schaufel graben.

Auch im Bereich der Fahrzeuge hat sich so einiges getan. Zwar wurde auch hier ordentlich zusammengestaucht, dennoch sind die Fahrzeuge genau auf den Vietnam-Kurs des Spiels abgestimmt.

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Admin am 06 Mrz 2005 @ 21:28
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