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Battlestations - Midway: Review

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Nach zig Verschiebungen, Portierungen auf andere Systeme und sonstigen Pannen während der Entwicklung steht Battlestations: Midway endlich im Handel. Wir haben bereits die Torpedos poliert, die Flugzeuge im Hangar vom Staub befreit und den Schlachtkreuzern einen neuen Anstrich verpasst! Möge der Bessere in der Schlacht um den Pazifik gewinnen!

Echtzeit-Strategie-Spiele im Zweiten Weltkrieg haben die dumme Angewohnheit, stets ein immer breiteres Spektrum abzudecken, doch bislang hat sich noch niemand an die packenden Seeschlachten im Zweiten Weltkrieg herangetraut. Lediglich die Silent Hunter-Reihe aus dem Hause Ubisoft hält die Fahne tapfer aufrecht und verspricht packende Einsätze in stählernen Wölfen unter Wasser. Mit Battlestations: Midway wagt sich Publisher Eidos zu neuen Ufern. Ein Mix aus Battlefield und herkömmlichen Strategie-Titeln verspricht vor allen Dingen im Multiplayer-Modus stundenlangen Spielspass, doch auch die Singleplayer-Kampagne kommt nicht zu kurz.

Während ihr auf einer Homeworld-ähnlichen Übersichtskarte Befehle an eure Flugzeuge, Schiffe und U-Boote senden könnt, habt ihr jederzeit die Möglichkeit, selbst die Waffen in die Hand zu nehmen. Per Tastendruck könnt ihr nicht nur durch die einzelnen Einheiten schalten und Kurs sowie Geschwindigkeit bestimmen, sondern auch gleich die Waffengewalt übernehmen; euer Mauszeiger mutiert dabei in Windeseile zu einem Fadenkreuz. Wer die Befehlsgewalt über eine grössere Flotte besitzt, der wird sich über die relativ einfache Steuerung freuen. Um jedoch sämtliche Befehle zu lernen und diese auch sinnvoll einzusetzen, solltet ihr das rund dreissig Minuten lange Tutorial nicht aussparen.

Habt ihr erst einmal alle Grundqualifikationen eines Admirals erlernt, steht einer glorreichen Karriere in der Marine der US-Armee nichts mehr im Wege. Auf der eingangs bereits erwähnten Übersichtskarte könnt ihr euren Einheiten mit einem Mausklick Befehle zum Bewegen oder Angreifen erteilen, diese werden augenblicklich von euren Einheiten in die Realität umgesetzt. Für alte Seebären ist es erfreulich, dass gleichzeitig der Sichtradius sowie sämtliche Feindaktivitäten verzeichnet werden. So behält man auch in kritischen Situationen stets den Überblick. Doch auch in der Praxis könnt ihr beispielsweise eurem Flugzeuggeschwader Befehle zum Angriff erteilen. Dazu ruft ihr ein komfortables Befehlsmenü, in welchem ihr sämtliche zur Verfügung stehenden Befehle mit einer Taste erreichen könnt, auf. Hektik kommt erst dann auf, wenn gleich etliche Geschwader und Schiffe mehrere Ziele attackieren. Da gilt nur eine Regel: einen kühlen Kopf bewahren!

Gemäss des Stein-Schere-Prinzips gibt es für jeden stählernen Panzer die richtige Munition. U-Boote lassen sich mit gezielten Wasserbomben auf den Grund des Meeres schicken, während feindliche Schlachtschiffe mit Torpedos oder Artillerieeinschlägen in die ewigen Jagdgründe eingehen. Nicht unterschätzt werden sollte der Einsatz von Flugzeugen. MG-Geschwader halten den Luftraum von feindlichen Fliegern sauber, während Bomber, ausgerüstet wahlweise mit Torpedos oder Bomben, schwimmende Ziele unter Beschuss nehmen. Auch wenn die Flugzeuge für Laien steuerbar sind, ein Vergleichsbeispiel ist hier Battlefield 1942, verzichten die Entwickler keineswegs auf die Realität.

Battlestations - Midway
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 09 Feb 2007 @ 10:29
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