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Bet on Soldier - Black-Out Saigon: Review

  Personal Computer 

Bet on Soldier war seinerzeit ein Bugdesaster sondergleichen, das erste Add-on Blood of Sahara enttäuschte aufgrund eines mangelhaften Missionsdesigns. Trotzdem produziert Entwickler Kylotonn Entertainment fleissig an dem Ego-Shooter weiter. Das neueste Machwerk kommt mit dem Untertitel Black-out Saigon. Ist wenigstens diese neue Erweiterung ein Schritt in die richtige Richtung?

Story, wo bist du bloss?

Wer die vorigen Bet on Soldier-Werke kennt, wird zwangsläufig eine von zwei möglichen Handlungsarten erwarten: entweder eine total wirre oder eine kümmerliche, fast nicht vorhandene. Black-out Saigon ist in letztere Kategorie einzuordnen. Eigentlich ist die selbstständig lauffähige Erweiterung ein Prequel und spielt zehn Jahre vor dem bugverseuchten ersten Teil. Als Elitesoldat Hang Shaiming nehmt ihr es in Vietnam mit dem mächtigen WRF-Syndikat auf. Weiter nichts, aber als Shooter-Fan ist man dürftige Hintergrundgeschichten ja gewohnt.

Vier Aufträge stehen insgesamt an. Bet on Soldier-typisch deckt ihr euch nach den Briefings mit Ausrüstung ein, heuert Gefolgsleute wie Pioniere oder Scharfschützen an und wählt B.o.S.-Gegner aus. Ja, auch diese Erweiterung setzt natürlich auf die namensgebenden Wettkämpfe, die in den Levelabschnitten zwischendurch zu bewältigen sind. Ihr könnt wieder wählen, ob ihr es lieber mit einem leichten oder eher schweren Kaliber aufnehmt - entsprechend niedrig oder hoch fällt der Geldgewinn im Falle eines Sieges aus.

Die Kohle, die ihr im Übrigen auch wieder für erledigte Gegner erhaltet oder in zerstörbaren Gefässen findet, investiert ihr in die Munitionsauffrischung und Rüstungsreparatur. Letzteres ist wie eh und je an speziellen Terminals machbar, die in den streng linearen Levels verteilt sind. Und auch das vielfach kritisierte kostenpflichtige Speicherpunkt-Modell ist wieder vorhanden. Ein deutliches Zeichen, dass sich die Entwickler wenig um die Belange ihrer sowieso schon gepeinigten Community zu kümmern scheinen. Immerhin wurde diesmal aber auf eine fairere Verteilung dieser Speicherterminals geachtet, was das Überleben in den gnadenlosen Gefechten aber kaum erleichtert.

Erneut ist es empfehlenswert, auf der niedrigsten Schwierigkeitsstufe zu zocken. Und selbst dann will die Waffenwahl gut überlegt sein. Entscheidet ihr euch etwa für die überaus durchschlagskräftigen Akimbo-Handfeuerwaffen, werdet ihr auch stark gepanzerte Fusssoldaten mit wenigen Mausklicks über den Jordan schicken. Das macht Spass. Nachteil an der Sache ist der horrende Munitionspreis, für den ihr fast zwei Raketenwerfer-Magazine bekommen würdet. Bevor ihr euch verseht, steht ihr ohne Credits dar, so dass ihr die erkämpfte Position im Level nicht mehr abspeichern könnt.

Bet on Soldier - Black-Out Saigon
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Daniel Boll

Bet-on-Soldier---Black-Out-Saigon


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Daniel Boll am 30 Nov 2006 @ 03:33
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