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Bet on Soldier: Review

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Man nehme ein düsteres Kriegsszenario, mische eine Rache-Geschichte dazu und verfeinere das Ganze mit nicht enden wollenden Gegnerhorden. Fertig ist Bet on Soldier, der neue Ego-Shooter von Kylotonn Entertainment und Frogster Interactive. Ob das Spiel was taugt, verrät euch ein nervlich derbe angeschlagener GBase-Redakteur.

Wartet mal drei Minuten!

Wie? Ihr sollt warten? Wieso bloss? Ganz einfach, früh übt sich! Denn bei jedem Spielstart setzt eine zirka dreiminütige Wartepause ein, in der weder Festplatte noch Prozessor irgendwelche Aktivitäten zeigen. Doch keine Sorge, es geht weiter! Vorausgesetzt, ihr habt das auf der DVD mitgelieferte DirectX 9.0c mitinstalliert. Ohne diese Software hagelt es nämlich Fehlermeldungen, unabhängig davon, ob ihr bereits das Service Pack 2 für Windows XP einsetzt, welches die Version 9.0c eigentlich längst mit an Bord hat.

Ist das Spiel endlich gestartet und habt ihr die zahlreichen Herstellerlogos weggeklickt, kann es losgehen. Eine über zwanzig Levels umfassende Singleplayer-Kampagne wartet, in der ihr als amnesiegeplagter Söldner Nolan Daneworth einen Rachefeldzug gegen die Mörder eurer Frau startet. Die Welt ist von einem jahrzehntelangen Krieg gezeichnet. Zwei Grossmächte bekämpfen sich gegenseitig und skrupellose Geschäftemacher haben längst einen Weg gefunden, aus den Gefechten Profit zu schlagen. Sie lassen in den Krisengebieten die besten Söldner der Welt im so genannten Bet on Soldier (BoS) gegeneinander antreten und kassieren hohe Wetteinsätze von der kriegsbegeisterten Erdbevölkerung.

Rache ist süss!

Nolan weiss, dass die Mörder aus den Reihen der BoS-Champions kommen und meldet sich selbst für das beinharte Turnier. Die Geschichte wird sporadisch von unscharfen, düsteren Render-Sequenzen fortgeführt. Die Erzählweise erinnert an Max Payne respektive Sin City, erreicht jedoch keinesfalls deren Qualitäten und wirkt zudem ziemlich verworren.

Auf einer Weltkarte wählt ihr eines der nächsten Missionsgebiete aus und gelangt in einen Ausrüstungsbildschirm. Dort stattet ihr Nolan mit diversen Nahkampf- und Feuerwaffen sowie Granaten aus. Dazu zählen Pistolen, Schrotflinten, Maschinen- und Scharfschützengewehre. Zudem habt ihr die Wahl zwischen einem tragbaren Schutzschild oder schweren Granat- und Raketenwerfern sowie Minikanonen. Danach entscheidet ihr euch für bis zu zwei Teamkameraden, die euch nicht nur mit Waffengewalt unterstützen, sondern je nach Charakterklasse auch eure Rüstung reparieren können. Zu guter Letzt müsst ihr noch festlegen, gegen welche BoS-Teilnehmer ihr in der kommenden Mission antreten wollt. Je nach Stärke der Kontrahenten winken mehr oder weniger hohe Preisgelder im Fall eines Sieges.

Bet on Soldier
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Daniel Boll

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Daniel Boll am 16 Sep 2005 @ 18:29
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