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Beyond Divinity: Review

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Nun hat es Larian Studios also endlich vollbracht und lässt die Beschwörungspuppen tanzen. Beyond Divinity soll nun doch offiziell in die Fussstapfen des Überraschungs-Hits Divine Divinity treten, findet also im gleichen Universum statt. Das Ergebnis: Ein Spiel, das zwangsläufig an alte Erfolge anknüpfen will, stark an Diablo erinnert und doch irgendwie anders ist.



Zweiter Anlauf für Beyond Divinity. Konnte uns die Preview-Version längst nicht vollständig überzeugen, waren die Hoffnungen dennoch nicht auf dem Boden zerschlagen. Immerhin liefert der Hersteller klassische Rollenspiel-Elemente, gepaart mit einer ergreifenden Story. Die Seele eurer Heldenfigur ist mit der eines finsteren Todesritters auf Gedeih und Verderb verbunden. Obwohl sich Todesritter und Menschen für gewöhnlich spinnefeind sind, muss das Duo stets auf sich Acht geben. Fällt nur einer aus dem Seelenbund tot zu Boden ist Schluss mit lustig. Witzig findet das höchstens ein dämonischer Übeltäter, der mit viel Zauberei schuld an der ganzen Misere ist. Die Aufgabe ist also klar: Befreit euch zunächst aus den finsteren Folter-Verliesen des Dämonen und macht euch auf die Suche nach dem Weg, der den Fluch letztendlich brechen kann.

Hick-Hack´n Slay

Vor dem eigentlichen Trip in die dunkle Phantasiewelt steht die Figurenerschaffung auf dem Plan. Dort wählt ihr aus, ob die Hauptfigur Männlein oder Weiblein sein soll und sogar eine kindliche Statur kann gewählt werden. Nach der Wahl des Körperbaus, der Haarfarbe und der Gesichtszüge sind im klassischen RPG-Stil Attribute zu verteilen und anfängliche Fertigkeiten auszuwählen. Wollt ihr eher einen Kämpfer, sind natürlich Werte wie Stärke, Gewandtheit oder Konstitution anzuheben. Magier- oder Gemischtklassen dürfen Attribute wie Intelligenz oder Geschwindigkeit nicht vernachlässigen. Das Aussehen des Todesritters dürft ihr nicht manipulieren. Schliesslich wollt ihr den blechernen Kerl nicht unnötig verärgern.

Das Regelsystem in Beyond Divinity verleitet dazu, sich für Gemischtklassen zu entscheiden. Zahlreiche Fertigkeiten können untereinander kombiniert werden. Konkret bedeutet dies, dass ein Magier durchaus in der Lage ist, Fallen zu bauen, Waffen zu reparieren oder mit Armbrust und Bogen umzugehen. Auf der anderen Seite könnte eine kampfstarke Figur das Knacken von Schlössern erlernen, den Umgang mit Beschwörungspuppen (also das kurzzeitige Herbeizaubern eines weiteren Party-Mitglieds) erlernen oder auch magische Geschosse auf seine Feinde feuern. Eine derartige Freiheit erfordert viel spielerisches Geschick vom Spieler, denn normalerweise sind Mischklassen in anderen Rollenspielen eher schwächer, da sie zwar vieles aber nichts richtig gut können. Diese Kenntnis spielt natürlich auch in Beyond Divinity eine Rolle. So erfordert das Tragen einiger Ausrüstungsgegenstände eine bestimmte Anzahl von Punkten in einem oder mehreren Werten. Ein Krieger, der zu lange Zauberbücher gewälzt hat, kann dann zwar zaubern, richtet mit seinen Sprüchen wegen mangelnder Intelligenz aber weniger an. Zu viel Hin und Her wirkt sich also negativ auf die Figurenentwicklung aus.

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Admin am 06 Mrz 2005 @ 21:35
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