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Black Mirror III: Review

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Cranberry Production scheint sich sehr sicher gewesen zu sein, dass Käufer seines Adventures Black Mirror III auch die beiden vorherigen Teile gespielt haben müssen. Denn anders ist es nicht zu erklären, dass die Geschichte zu Beginn nahezu gänzlich ohne Erklärungen oder Beschreibungen der Marke "Was bisher geschah" loslegt. Die Handlung von Black Mirror III fängt nur wenige Stunden nach dem Moment an, an dem ihr euch seinerzeit im Vorgänger über einen erneuten Cliffhanger geärgert habt.

Black Mirror brennt

Diesmal soll es also (endlich?) zum Finale kommen, dem Abschluss einer Trilogie, bei der Darren Michaels und das Black Mirror Castle bereits für so manch schaurigen Moment sorgen konnten. Doch im vergangenen Teil hatte Darren mit sarkastischem und vor allem unfreundlichem Verhalten nicht dafür sorgen können, dass er einem ans Herz wuchs. Er verhielt sich vielmehr wie ein waschechter Blödmann, selbst wenn ihm freundlich gesonnene Mitmenschen auf seiner Suche nach der Wahrheit begegneten. Glücklicherweise ist man davon nun abgekommen, Darren wirkt deutlich sympathischer als zuvor.

Gleich zu Beginn hat er jedoch kaum Gelegenheit dazu, sein zwar immer noch oft sarkastisches, aber dennoch charismatischeres Auftreten unter Beweis zu stellen. Mit einer Fackel in der Hand läuft Darren durch den Wald, nur um schliesslich den Hof des brennenden Black Mirror Castles zu erreichen. Dumm nur, dass dort bereits Feuerwehr und Polizei eingetroffen sind. Da erscheint ein Mann mit einer Fackel in der Nähe eines lichterloh brennenden Schlosses doch irgendwie verdächtig. Darren wird folgerichtig abgeführt und das Spiel macht mit euch zwei Zeitsprünge, in denen ihr einen weiteren Mord zu sehen bekommt und den Ermittlungen der Polizei folgt. Schliesslich seht ihr Darren bei seiner Therapeutin, die damit beauftragt wurde, festzustellen, ob Darren unzurechnungsfähig ist oder nicht. Ein Unbekannter zahlt eure Kaution, ihr seid zunächst einmal frei. Erst ab hier greift ihr selbst in das Geschehen ein.



Nun gilt es also, die eigene Unschuld zu beweisen und dazu dann auch noch den alten Familienfluch endgültig zu besiegen. Klingt lösbar, oder nicht? Erfreulicherweise schafft es Black Mirror III, mit einer toll in Szene gesetzten Geschichte zu überzeugen. Die wunderschön gezeichneten Hintergründe erschaffen auch endlich wieder das düstere Ambiente, welches man im zweiten Teil grösstenteils noch vermisste. Darren wechselt je nach Wetterlage die Kleidung, und die verschiedenen Umgebungen präsentieren sich bei manchem Besuch ganz unterschiedlich - hier wurde sehr viel Wert auf Details gelegt. Der Regen peitscht schick, der Wind bewegt die Bäume und die Beleuchtungseffekte sind für ein Adventure erneut grossartig geraten.

Black Mirror III
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Birgit Grunow


Black-Mirror-III


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Birgit Grunow am 23 Mrz 2011 @ 20:49
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