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Black Mirror: Der dunkle Spiegel der Seele: Review

  Personal Computer 


Im Jahre 1981 kehrt Samuel Gordon nach 12 Jahren zurück in seine alte Heimat. Wenn er es hätte vermeiden können, wäre er nicht gekommen, doch ein Trauerfall in der Familie sorgt dafür, dass Samuel zum Schloss Black Mirror zurückkehrt. Sein Grossvater William ist gestorben, er stürzte sich zu Tode, aus einem Turmzimmer, das er zuletzt kaum noch verlassen hatte. Doch Gordon will nicht glauben, dass William Selbstmord beging und begibt sich auf die Suche nach Spuren, die seine vagen Theorien bestätigen könnten. Schon bald erkennt Samuel, dass hinter dem Tod William Gordons mehr steckt, als er zunächst vermutet.



Das Adventure

Black Mirror - Der dunkle Spiegel der Seele

, entwickelt von Future Games, ist eine Mischung aus Horror- und Detektivgeschichte. Mittels Point & Click-Steuerung durchstöbert ihr mit der Hauptfigur Samuel die mehr als 100 Ortschaften im Spiel in sechs längeren Kapiteln, die euch circa 30 Stunden beschäftigen können. Das erste Kapitel entwickelt sich zunächst sehr träge. Samuel durchstöbert alle Räume des Schlosses, führt langatmige Gespräche mit den Schlossbewohnern und Angestellten, bevor er nach einer Weile endlich in das nahe gelegene Dorf und die umliegenden Örtlichkeiten, wie zum Beispiel einem Friedhof, gelangt. Erst ab dem zweiten Kapitel wird die Story erheblich düsterer, die Rätseldichte erhöht sich und aus der zunächst scheinbar schlicht gehaltenen Detektivgeschichte wird eine mysteriöse und gruselige Story, die streckenweise gar makabre Ansätze aufweist.

Optisch hinterlässt

Black Mirror

einen äusserst durchwachsenen Eindruck. Die Auflösung 800 x 600 reicht aus, um das Spielgeschehen mehr als ansehnlich darzustellen. Die gerenderten Hintergründe wurden allesamt liebevoll gezeichnet und mit etlichen Details versehen. Das Auge bekommt viel auf dem Bildschirm zu tun, was einerseits ein Segen ist, andererseits aber manchmal auch ein Fluch sein kann, denn wenn ihr einen kleinen Gegenstand nicht gefunden habt, ist die Sucherei gross. Um die verschiedenen Räume und Aussenareale nie langweilig und statisch erscheinen zu lassen, haben die Entwickler dem Spiel Bewegung und Lichteffekte verliehen. Äste wiegen sich sanft im Wind, ein Blatt fällt langsam vom Baum herunter, eine Lampe flackert auf und im Gartenteich kräuselt sich das Wasser. Viele Örtlichkeiten können zu unterschiedlichen Tageszeiten besucht werden und auch das Wetter sorgt mit Regengüssen und Blitzen am Himmel für die richtige Horror-Adventure-Stimmung. Immer wieder präsentieren euch sehenswerte Zwischensequenzen ein Vorankommen im Adventure.

"Hey Du, ich rede mit Dir!"

Doch leider können wir bei den Animationen der Charaktere dieses Lob nicht mehr aufrechthalten. Langsam, träge, grob und in wenigen Animationsstufen sehen die Bewegungen und Gesten der Figuren keineswegs gut aus. Zwar wurden die Charaktere allesamt abwechslungsreich erschaffen, doch wenn ein Fischer seine Angelrute aus dem Wasser zieht und man deutlich jede einzelne Animationsstufe erkennen kann, dann haben die Entwickler eindeutig reichlich Potenzial verschenkt. Hinzu kommt eine Besonderheit, die alle ungeduldigen Spieler auf eine harte Probe stellt: Sprecht ihr beispielsweise einen Spielcharakter an, der gerade Holz hackt, so beendet er zunächst seine mühevolle Arbeit, legt die Axt beiseite und dreht sich zu euch um. Diese "Anlaufzeit" der NPCs kann dann schon mal bis zu acht Sekunden dauern, bevor ihr eine Konversation beginnt. Dieses Manko zieht sich durch das gesamte Spiel, stört aber einen gemütlichen Abenteurer eher seltener, als den notorischen Drängler von der Action-Adventure-Front.

Black Mirror: Der dunkle Spiegel der Seele
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Admin am 06 Mrz 2005 @ 21:47
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