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Black Sails - Das Geisterschiff: Review

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Deck 13 betritt mit diesem Adventure eher ungewohntes Terrain. Denn statt knuddeliger oder witziger Story wird euch ein Thriller-Adventure präsentiert, bei dem euch ein Geisterschiff in guter alter Gruselmanier das Fürchten lehren soll. Dass dies für den Hersteller Neuland ist, merkt man dem finalen Produkt nur leider allzu deutlich an.

Auf einem Luxuskreuzer fahren die beiden Hauptpersonen Anna und Lex nach Europa. Dummerweise sinkt das Schiff nach einer verhängnisvollen Kollision in einem Sturm und so muss sich Anna gemeinsam mit Lex im letzten Moment auf ein offenbar verlassenes Segelschiff retten. Das alles erfahrt ihr mit Hilfe einer Comicsequenz; wenig hübsch anzuschauen, aber irgendwie muss man ja erklären, wie die beiden unterschiedlichen Charaktere auf dem Geisterschiff landen. Zu Beginn schlüpft ihr in die Rolle der jungen Journalistin Anna. In der Kajüte des Kapitäns versucht sie herauszufinden, warum sich die Besatzung samt Kapitän nicht mehr an Bord befindet, und wie sie überhaupt aus der Kajüte wieder herauskommt.

Mit der von Deck 13 auch in Ankh, Jack Keane und Venetica zum Einsatz gekommenen OGRE-Engine kommt die Grafik nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand der Technik, jedoch nach wie vor ausreichend daher. Statt bunter Farben bekommt ihr hier die volle Breitseite an düsterer Stimmung geboten. Viele der Texturen sind jedoch verwaschen und einige runde Gegenstände sind mit Ecken versehen. Davon ab macht speziell die Ausleuchtung viel wieder wett und ist für die leichte Gruselstimmung weitestgehend mitverantwortlich. Schade ist, dass sich der Handlungsrahmen auf das überschaubare Boot beschränkt. Dadurch gibt es nicht allzu viele Räumlichkeiten zu entdecken.

Black Sails - Das Geisterschiff Bild
Bei der Handhabung bietet Black Sails gewohnte und bewährte Muster. Hotspot-Anzeigen beim Mauszeiger signalisieren, wenn Anna zu einem Objekt einen kurzen Kommentar ablassen kann, lassen euch Notizen lesen, die euch zusätzliche Informationen zur Handlung preisgeben, sowie Objekte aufnehmen oder kombinieren. Im Inventar selbst untersucht ihr die gefundenen Gegenstände mit einer Lupe oder kombiniert sie mit der Spielumgebung. Lediglich die linke Maustaste ist dabei von Belang, die rechte wird im Spiel gar nicht benötigt. Zu meckern gibt es jedoch etwas an der Kameraperspektive, die nicht immer sämtliche wichtigen Objekte eines Schauplatzes direkt erblicken lässt. Dies hätte man besser lösen sollen, auch wenn manche Kamerafahrten zur düsteren Atmosphäre merklich beitragen.

Black Sails - Das Geisterschiff
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Birgit Grunow

Black-Sails---Das-Geisterschiff


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Birgit Grunow am 13 Jun 2010 @ 14:38
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