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Blackguards 2: Review

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Nach dem vielversprechenden Auftakt vor einem Jahr veröffentlicht Daedalic Entertainment jetzt einen Nachfolger zum Taktik-Rollenspiel-Mix Blackguards. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob die Entwickler das Niveau des Originals nicht nur halten, sondern eventuell sogar übertreffen können.

Zurück nach Aventurien

Anfang 2014 kam mit Das Schwarze Auge: Blackguards ein neues Taktik-Rollenspiel von Daedalic Entertainment auf den Markt. Dieses Studio war zuvor eigentlich als Lieferant toller Point-&-Click-Adventures bekannt. Dennoch war das Debüt im Genre der Rollenspiele erstaunlich gut, wenn auch mit einigen Macken behaftet. Umso gespannter waren natürlich die Fans auf den Nachfolger, den Daedalic schon ein halbes Jahr später offiziell angekündigt hat. Kann innerhalb so kurzer Zeit tatsächlich ein vollständiges Spiel entstehen, das zudem noch die Macken aus dem Vorgänger beseitigt? Um es vorwegzunehmen: es kann!

Bei Blackguards 2 schlüpft ihr in die Rolle der verschlagenen Cassia, die von dem Gladiatorenkönig Marwan in einen finsteren Kerker geworfen wurde. Umgeben von fauligem Essen und allerlei Ungeziefer, sinnt die Protagonistin natürlich nach Rache. Doch dazu muss sie erst mal aus ihrem Gefängnis ausbrechen. Mit List, Tücke und ein wenig Glück gelingt Cassia tatsächlich die Flucht, auch wenn sie dabei die eine oder andere unliebsame Begegnung mit Spinnen machen muss. Doch ihr ahnt es sicherlich bereits: Das ist nur der Auftakt eines viel grösseren Abenteuers, das Cassia durch das Fantasy-Reich Aventurien führt.


Dabei trifft sie unter anderem auf einige aus dem Vorgänger bekannte Gesichter, zu denen wir an dieser Stelle jedoch nicht allzu viel sagen werden. Wir wollen euch schliesslich nicht die Überraschung nehmen. Zudem werdet ihr zu einigen vertrauten Städten wie zum Beispiel Mengbilla reisen. Trotz all dieser Verbindungen zum Vorgänger ist es nicht zwingend notwendig, diesen gespielt zu haben, um Spass mit Blackguards 2 zu haben. Es ist ein Atmosphäre-Plus für Fans - nicht mehr, aber definitiv auch nicht weniger.

Kampf im Rundentakt

Der Charakter der Cassia ist fest vorgegeben, so dass ihr euch nicht wirklich einen eigenen Helden erstellen könnt. Das ist aber nicht sonderlich schlimm, denn ihr habt dank des umfangreichen Skill-Systems dennoch die Möglichkeit, eine von euch bevorzugte Richtung einzuschlagen. Die (Anti-)Heldin ist jedoch nicht alleine unterwegs: Im Verlauf des Abenteuers schliessen sich euch verschiedene Mitstreiter an, die vom Zauberer bis hin zum niederträchtigen Schurken nahezu alle Fantasy-Klischees abdecken - auf teilweise sehr skurrile Art und Weise. Das macht aber auch - wie schon beim Vorgänger - den Charme des Spiels aus. Allerdings wirkt so mancher Charakter etwas flach. Besonders interessant ist jedoch, dass bei Blackguards 2 nahezu alle eure Aktionen direkte oder indirekte Auswirkungen auf das Spielgeschehen haben. Wenn ihr euch also quasi wie die Axt im Walde verhaltet und an euren Kameraden kein gutes Haar lasst, kann es passieren, dass ihr nach und nach sämtliche Mitstreiter verliert. Auch eure Auswahl bei den Dialogen hat Konsequenzen, so dass für einen ziemlich hohen Wiederspielwert gesorgt ist.

Blackguards 2
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Andre Linken

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Andre Linken am 26 Jan 2015 @ 16:05
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