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Blazing Angels - Secret Missions of WWII: Review

  Personal Computer 

Mal wieder Krieg spielen und in die Luft gehen? Mit dem zweiten Blazing Angels bekommt ihr die volle Ladung abgehobener Arcade-Action auf einer Scheibe. Dieses Mal scheint DVD für "Die volle Dröhnung" zu stehen.

Entwickler von Flugsimulationen haben zumeist ein schweres Kreuz zu tragen. Zum einen möchten sie eine authentische, visuelle Darstellung der Umgebung präsentieren. Die darf aber auch nicht zu aufwändig sein, denn sonst leidet die Fluggeschwindigkeit und Spieler mit schwachen bis mittelmässig starken PCs haben das Nachsehen.

Auf der anderen Seite ist der kaufwillige Gelegenheitszocker schnell beleidigt, wenn eine komplexe Steuerung vom eigentlichen Spielgeschehen ablenkt und nicht leicht verdaulich ist. Ubisoft ist mit Blazing Angels 2 - Secret Missions of WWII keine Kompromisse eingegangen und setzt komplett auf den schnellen Spielspass für zwischendurch, gewährleistet eine ganz ordentliche Grafik, bei der auch das Fluggefühl nicht zu kurz kommt. Wer sich beim Fliegen lieber mit Donut und Kaffee im Sessel zurücklehnen möchte, ist mit jedem anderen Flugi-Spiel besser bedient, als mit Blazing Angels 2.

Trio mit acht Fäusten

Die vierziger Jahre des vorigen Jahrhunderts waren eine schlimme Zeit. Personal Computer gab es noch nicht, Multiplayer-Modi in Ego-Shootern mussten erst noch erfunden werden und die Pizza-Bringdienste hatten alle noch ihre Pforten geschlossen. Schlimmer noch: wenn man mal mit einem Flugzeug wild um sich ballern wollte, musste man in der realen Welt damit auf echte Flugzeuge schiessen. Und das ohne Quicksave-Funktion. Extraleben gab es auch nicht. Nicht mal Power-Pilze! Adolf Hitler war demnach wohl der mieseste Level- und Simulationsdesigner in der Geschichte der Menschheit. Erbarmungsloser Sack!

Die Rache folgte sogleich, denn den alliierten Streitmächten standen drei Top-Piloten zur Verfügung. Echte Fliegerasse, allesamt durchgeknallt, aber für spezielle Sondereinsätze in Europa und Nordafrika besonders gut geeignet: die Blazing Angels! Im gleichnamigen Computerspiel übrigens von euch gesteuert. Hin und wieder gesellt sich eine gut aussehende Agentin dazu. Beispielsweise dann, wenn Baupläne aus Paris geschmuggelt werden müssen.

Jeder der drei Piloten verfügt über eine besondere Spezialfertigkeit. Der britische Edward "Teach" Thatcher kann etwa gut eure Gegner provozieren. Habt ihr ihn als Flügelmann an eurer Seite, zieht er alle Gegner von euch ab, falls es mal brenzlig wird. Das aggressive HB-Männchen der Truppe ist dagegen James "Cowboy" Thorpe. Erhält er euren Befehl anzugreifen, ist er wie ein Berserker in der Lage, mehrere Flugzeuge eines gegnerischen Geschwaders im Sturmangriff auszuschalten.

Aber worum geht es eigentlich? Im Zweiten Weltkrieg brauchen die Nazis mal wieder Kloppe. Genauer gesagt Maschinengewehrsalven, Raketen oder Torpedos aus einem von fünfzig Flugzeugen, die euch zur Verfügung stehen. Die unterscheiden sich nicht allein im Aussehen, sondern auch im Flugverhalten und in Sachen Panzerung und beispielsweise Geschwindigkeit.


Blazing Angels - Secret Missions of WWII
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Thomas Richter


Blazing-Angels---Secret-Missions-of-WWII


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Thomas Richter am 16 Okt 2007 @ 07:22
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