GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Blazing Angels - Squadrons of WWII: Review

  Personal Computer 

Blazing Angels. Das klingt ein wenig nach bierbäuchiger Motorrad-Gang oder einem attraktiven Striptease-Team. Doch weit gefehlt, hierbei handelt es sich vielmehr um den Namen eines actiongeladenen Flugspiels von Ubisoft, bei dem ihr den Zweiten Weltkrieg mal ohne Kenntnisse einer Flugsimulation erleben dürft. Wir gingen für euch in die Lüfte und machten den Luftraum von England, den Pazifik und sogar Berlin unsicher.


Blazing Angels: Squadrons of WWII bietet euch achtzehn Einzelspielermissionen in der Kampagne. Dabei erlebt ihr den Weg eines Rekruten, der allmählich zum Helden des Spezial-Geschwaders Blazing Angels wird. Ihr begleitet die Blazing Angels in den Einsätzen in England, befehligt sie in der legendären Schlacht von Pearl Harbor und fliegt schlussendlich das Machtzentrum Deutschlands an, um den Krieg aus der Luft mitzuentscheiden.

Die Steuerungsoptionen per Maus und Tastatur sowie Gamepad oder Joystick sind selbst für geübte Flieger sehr ungewohnt und stellen abseits der eigentlichen spielerischen Herausforderung bereits eine hohe Hürde dar. Es dauert einige Zeit, bis ihr die wenig durchdachte und bei einigen Gamepads auch nicht perfekt funktionierende Steuerung euren Wünschen gemäss anpassen und letztlich dann auch im Spiel effektiv nutzen könnt. Für einen Arkade-Flieger lässt euch Blazing Angels ganz schön in der Luft hängen. Zwar gibt es ein kurzes Tutorial, bei dem ihr von einem Co-Piloten die wichtigsten Steuerungsmöglichkeiten und Waffenoptionen erläutert bekommt, doch auf das Spiel bereitet euch diese Einführung nur unzureichend vor. Dabei ist die grundlegende Steuerung simpel gestrickt. Rollen, Beschleunigen, Bremsen und die Waffenoptionen löst ihr auf Knopf- oder Mausdruck aus. Bei einem Gamepad könnt ihr zudem noch die Analogsticks nutzen, was sich als erheblich exaktere und komfortablere Variante entpuppte. Wer kein Gamepad besitzt, muss sich auf Frusterlebnisse zu Beginn einstellen.

Die Einleitung in die verschiedenen Missionen ist eine mittelschwere Enttäuschung. Euer Flugzeug wird eingeblendet, eine Stimme aus dem Off erläutert den bevorstehenden Einsatz und das war es auch schon, ab geht es in die Luft. Hier wäre mehr möglich gewesen, um die Langzeitmotivation aufrechtzuerhalten. Die Missionen sind anfänglich noch recht kurz geraten und beschäftigen euch selten mehr als eine Viertelstunde. Das ist für ein Spiel dieses Genres auch befriedigend, denn die seichte Action-Kost würde viel von ihrem Reiz verlieren, wenn ihr zunächst minutenlang zum Einsatzort fliegen müsstet.

Abwechslung auf hohem Niveau

Abwechslung wird aber eine Menge geboten im Spiel, die Einsätze weisen keine lapidaren Ballere-alle-feindlichen-Flugzeuge-ab-Standardziele auf. Vielmehr sucht ihr in einem Sandsturm nach feindlichen Stellungen per Kameraeinsatz, versucht feindliche Seeziele mit einem Torpedo zu treffen oder bewacht eure Bomber beim Anflug auf einen gigantischen Flugzeugträger der Japaner. Besonders kribbelnd sind Missionen, bei denen ihr wie in Paris gegen feindliche Boden- und Lufteinheiten bestehen müsst. Der Schwierigkeitsgrad zieht nach der Hälfte der Kampagne spürbar an und hat bedauerlicherweise auch die eine oder andere unfair wirkende Stelle zu bieten.

Blazing Angels - Squadrons of WWII
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Markus Grunow

Blazing-Angels---Squadrons-of-WWII


Blazing-Angels---Squadrons-of-WWII


Blazing-Angels---Squadrons-of-WWII


Blazing-Angels---Squadrons-of-WWII


Markus Grunow am 24 Apr 2006 @ 17:13
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen