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Blitzkrieg II: Review

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Es herrscht Krieg! Zwei Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Teils überzieht Publisher CDV mit Blitzkrieg II Europa, Afrika und die Südsee mit Tod und Verderben. Eine neue Grafikengine, ein komplett auf den Kopf gestelltes Gameplay und zahlreiche Verbesserungen, die uns die Entwickler im Vorfeld versprochen haben. Wir haben uns mit Spannung die aktuelle Verkaufsversion geschnappt und berichten live von der Front!



Egal, ob in den Weizenfeldern und Dörfern von Europa, unter der sengenden Hitze Afrikas, in menschenleeren Eiswüsten Russlands oder aber an den Traumstränden der Welt in der Südsee, gekämpft wird in Blitzkrieg II überall dort, wo Feind und Freund gegenüberstehen. In insgesamt 68 Missionen, aufgeteilt in drei Kampagnen - Deutsche, Amerikaner und Russen - erwarten euch die unterschiedlichsten Fronteinsätze. Besonders stolz sind die Entwickler auf die dynamische Kampagne, die Spannung pur versprechen soll. In der Realität folgt schnell die Ernüchterung. Zwar kann man die Reihenfolge der Missionen, die man abarbeiten möchte, bestimmen, hin und wieder darf man auch eine Mission überspringen, doch besondere Dynamik konnten wir leider nicht feststellen.

Neben einigen Standard-Lückenfüller-Einsätzen bringen die Entwickler dafür frischen Wind mit dem Missionsdesign in das Genre. Anstatt einfachen Frontangriffen muss man in den meisten der Missionen erst eine Stellung lange genug gegen den Feind verteidigen, um danach mit geballter Kraft gegen den Feind vorzugehen und ihn von der Karte zu fegen. In anderen Missionen gilt es, Konvois zu eskortieren, oder aber einen beschädigten Panzer in Feindesland zu bergen. Während einer Mission ändern sich die Zielsetzungen allerdings nur sehr selten. Damit Genre-Einsteiger nicht gleich abgeschreckt werden, beginnt Blitzkrieg II in allen drei Kampagnen sehr einfach. Die ersten Missionen lassen sich teilweise in fünf Minuten bewältigen, ohne dass ein eigener Panzer in die Luft fliegt. Doch schon nach den ersten sechs bis sieben Missionen stellt sich der gewohnt recht hohe Schwierigkeitsgrad ein, den man aus den bisherigen Blitzkrieg-Teilen kennt. Praktisch ist, dass die Entwickler nun auch eine Quicksave- und Quickload-Funktion eingebaut haben, so dass verpatzte Angriffe mit zu hohen Verlusten schnell wieder vergessen werden können, vorausgesetzt, man hat zum richtigen Zeitpunkt gespeichert.

Auch im zweiten Teil der Serie wurde auf ein Ressourcen- und Basenmanagementsystem verzichtet, dies ist auch nicht weiter tragisch, denn in Blitzkrieg II muss niemand mehr mit den Einheiten auskommen, die er vor Beginn einer Mission zugeteilt bekommen hat. Dank eines ausgeklügelten Nachschubsystems lassen sich in eroberten Gebieten Versorgungsgüter in Form von Panzern, Soldaten oder aber Flugzeugen bereitstellen. Damit der Nachschub allerdings auf der Spielfläche auftauchen kann, müssen bestimmte Schlüsselgebäude oder aber Depots, die mit einer Flagge gekennzeichnet sind, eingenommen werden. Sobald die eigenen Einheiten ein solches Depot erreicht und alle angrenzenden Gegner vernichtet haben, gehört das Gebäude dem Spieler. Doch Vorsicht, der Nachschub ist nicht unbegrenzt. Sind die Vorratspunkte für die jeweilige Mission aufgebraucht, ist man auf sich allein gestellt.

Blitzkrieg II
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Alexander Boedeker


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Alexander Boedeker am 04 Okt 2005 @ 08:51
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