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Blitzkrieg: Review

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Wenn man die beiden Begriffe CDV und Strategie zusammenbringt, dann fällt den meisten von uns natürlich sofort der Klassiker Sudden Strike ein. Doch mit Blitzkrieg setzt der Publisher CDV nicht auf einen Nachfolger, der leider nicht mehr so erfolgreichen Reihe, sondern beauftragt ein russisches Entwicklerteam, Nival Interactive, mit der Entwicklung eines neuen Titels. Ob Blitzkrieg ein Hit wurde, das lest Ihr in unserer Review.



Kaum ein Thema wurde so oft für Spiele verwendet wie der Zweite Weltkrieg. Was bei vielen anderen Spielen jedoch nur als Oberthema gilt, ist bei Blitzkrieg kurz gesagt der ganze Bestandteil. Im Stile der deutschen Wochenschau der 30er und 40er Jahre wird regelmässig von den Fronten und über die letzten Neuigkeiten berichtet. Im Spiel wird so gut wie jede Schlacht auf der ganzen Welt nachgestellt. Gekämpft wird unter anderem in Ländern wie Frankreich, Russland, Norwegen oder sogar in der Wüste Afrikas. Wie soll man sich eine Schlacht in der Wüste Afrikas vorstellen? - Viel Sand, Panzer, die sich mühsam durch die hohen Dünen schieben, Sandstürme, die den Soldaten die Sicht bis aufs Letzte versperren... genau das erwartet den Spieler. Realistische Bedingungen an historischen Schauplätzen, so mag es die Fangemeinde, die sicherlich auch hier ein paar Pluspunkte vergeben wird.

Die Taktik macht´s

Für die verschiedensten Einsätze beziehungsweise Missionen sind die verschiedensten Strategien und Taktiken gefragt. Was unternimmt man in der Wüste, wenn man die Hand vor Augen nicht sieht? Wie schleicht man sich am besten an den Feind heran um seine Machenschaften auszuspionieren? Und was ist die beste Waffe für die jeweilige Situation? All diesen Fragen muss sich der Spieler am Anfang und während jeder Mission stellen. Gute Eindrücke zur nächsten Mission kann man im entsprechenden Briefing erhaschen, wenn man genau zuhört beziehungsweise hinsieht, denn es stecken mehr Infos in den Missionseinleitungen als man zunächst denkt.

Eine haarige Situation ergibt sich, wenn sich der Feind in den verwinkelten Häuserblocks oder im unüberschaubaren Dickicht verschanzt hat. Hier setzt man zum Beispiel auf Seiten der Alliierten den Scout ein, der die Situation voll im Blick hat und seinen Kameraden (oder dem Spieler) die Gegebenheiten mitteilt. Der amerikanische Scout ist aufgrund seiner guten Tarnung in der Lage, sehr nahe an den Feind vorzudringen. Seine Tarnung kann er spielend verbessern, wenn nur ein kleines Objekt wie ein einzelner Baum, eine Mauer oder sonstiges in der Nähe sind. Hier kann man seinen Aufklärer wunderbar unterbringen und den Feind beobachten, um im richtigen Moment zuschlagen zu können. Aber welche Waffe setze ich ein, um ein Feindlager auszuschalten? Nach den ersten Missionen im Spiel sollte man die besten Waffen schnell im Griff haben und auch gut einzusetzen wissen. Bemerkt man zum Beispiel feindliche Artillerie, bietet es sich an, seine Distanzwaffen einzusetzen, die auf langer Strecke korrekt angewandt grossen Schaden anrichten können.

Was an dieser Stelle lobenswert zu erwähnen ist, sind die schön dargestellten Schuss- und Sichtradien, die dem Spieler anzeigen, wie weit feindliche Truppen entfernt sein dürfen, um einen gezielten Schuss auf eine gewisse Distanz abgeben zu können. Diese Funktion bietet auf freiem Feld immer eine schöne Hilfe, einzelne Gegner ungesehen ausschalten zu können. Aber Vorsicht, eure Widersacher sind schlau und erkunden sofort das Gebiet, aus dem der Schuss fiel. Daher gilt es, seine Taktik des Öfteren zu wechseln und niemals Routine aufkommen zu lassen.

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Admin am 06 Mrz 2005 @ 21:49
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