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Bone Episode 1 - Out from Boneville: Review

  Personal Computer 

Es waren einmal einige Lucas Arts-Mitarbeiter, die wahrscheinlich aufgrund der Star Wars geilen Firmenpolitik das Weite suchten und die Spieleschmiede Telltale Games gründeten. Künftig verschrieb sich das unabhängige Team dem Ziel, auf bekannten Lizenzen basierende Adventure-Spiele über ein eigenes Download-Portal zu veröffentlichen. Das Erstlingswerk heisst Bone, von dem wir die seit kurzem erhältliche erste Episode auf den Prüfstand gestellt haben.

Verbannt

Geschäftsmann Phoney Bone hat Mist gebaut und wird samt Verwandtschaft aus seinem Heimatort Boneville verdammt. Zwei Wochen irrt er mit seinen beiden Cousins Fone und Smiley Bone durch die Wüste, bis die drei schliesslich eine Landkarte entdecken. Damit hoffen sie, einen Weg zurück nach Boneville zu finden und die Angelegenheit zu klären. Doch ein gigantischer Heuschreckenschwarm macht dem Vorhaben ein schnelles Ende und trennt die drei Pechvögel. Eine Reise durch eine märchenhafte Fantasy-Welt voller Gefahren und schräger Kreaturen beginnt.

Was ist eigentlich ein Bone? Nun, grob übersetzt ein Skelett. Jedoch sehen die Bones eher aus wie zu klein geratene Marshmallow-Men. Am Anfang des Abenteuers steuert ihr den herzensguten und immer freundlich gesinnten Fone Bone. Er ist gleichzeitig der Hauptakteur des Spiels, obschon ihr ab und an auch in die Rolle des immer grimmigen Miesepeters Phoney Bone schlüpfen werdet.

Bedienung

Mittels standardisierter Simpel-Maussteuerung - Linksklick führt Aktion aus, Rechtsklick schaltet durch mögliche Aktionen - bewegt ihr die Bones aus einer weiten Third-Person-Perspektive durch die comicartigen, aber etwas texturarmen Landschaften. Am unteren Bildschirmrand befindet sich das Inventar in Form einer Tasche. Mit einem Klick auf Letztere fährt der Inhalt heraus und kann genutzt werden. Der Zustand ist leider nicht von Dauer. Ihr müsst die Prozedur jedes Mal wiederholen. Glücklicherweise müsst ihr in der ersten Episode nicht sehr oft Gebrauch vom Inventar machen.

Die Kamera scrollt und schaltet vollautomatisch durch die in Echtzeit berechneten 3D-Areale. Nur selten geht aufgrund ungünstiger Kameraperspektiven die Übersicht verloren. Etwas nervig ist allerdings das langsame Lauftempo der Protagonisten. Es ist weder möglich, sie zum Rennen zu animieren, noch per Doppelklick auf einen Ausgang die Location direkt zu verlassen. Da die Areale aber meist eh nicht allzu weitläufig sind, fällt das Ganze nicht so stark ins Gewicht. Der Grossteil des Spiels ist in einer Waldgegend angesiedelt.

Bone Episode 1 - Out from Boneville
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Daniel Boll

Bone-Episode-1---Out-from-Boneville


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Daniel Boll am 05 Okt 2005 @ 05:40
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