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Boxsport Manager: Review

  Personal Computer 

Nicht nur Axel Schulz, Henry Maske und Killerplauze Stefan Raab feierten ihr In-Ring-Comeback als aktive Boxer, auch dtp schickt in diesen Tagen einen handfesten Boxsport Manager in die Ladenregale. Während sich Axel Schulz also überlegt, wie lange er eigentlich im Ring liegen bleiben darf, Kollege Maske die letzten grauen Brusthärchen zupft und Stefan Raab sich seine falschen Zähne zurechtklebt, darf jeder interessierte Boxfan nun zu hause in den Ring steigen. Wobei, nein, dahin darf er nicht, es wird ja gemanaget. Also, ran an den Schreibtisch und Ring frei zur ersten Runde.

Achtung, fertig, Schlag!


Manager, Tycoons... ja, man entwickelt als Spieletester langsam eine natürliche Abneigung gegen Titel mit diesen Endungen. Das einst so ruhmreiche Genre der Managerspiele besteht heutzutage fast ausschliesslich aus Software-Schnellschüssen und unüberlegten und halbgaren Ideen. Gleich vorweg, ganz so katastrophal sieht es bei dtp's Boxsport Manager tatsächlich nicht aus, der Titel birgt zweifellos ein paar gute Ansätze und - was in diesem Genre besonders wichtig ist - Übersicht.

Als Boxpromoter ist es im Spiel eure Aufgabe, einen kleinen Boxstall aus dem Boden zu stampfen und mit euren Schützlingen ganz nach oben in der Weltrangliste zu gelangen. Das klingt einfacher, als es ist, denn zu Beginn ist das Geld knapp und der einzige Boxer im Stall ist ein Nachwuchstalent, das ihr euch erst einmal selbst erstellt habt. Das Programm hilft euch bei den ersten Schritten durch die zahlreichen, mächtigen Menüs. Nachdem der erste Boxer eingestellt wurde, muss der Junge trainiert werden um sich auf seinen ersten Kampf vorzubereiten. Je nach Trainingsfortschritt verteilt ihr Fertigkeitspunkte auf einzelne Fähigkeiten, um eure Schützlinge, bis zu zwanzig an der Zahl, konkret in Richtung Ausdauer, Stärke, Beweglichkeit oder Agressivität zu trainieren.

Da ihr euch als Boxpromoter nicht teilen könnt, stellt ihr bald Personal für die wichtigsten Tätigkeiten ein. Ein oder mehrere motivierte Trainer sind da eben so wichtig wie ein gut ausgebildeter Ringarzt, ein Talentscout, der den Markt im Auge behält und ein Manager, der die passenden Marketing-Deals abschliesst. Wie zu erwarten spiegelt sich die Qualität eurer Angestellten direkt im zu zahlenden Gehalt wieder. Gerade zu Anfang gilt daher eher die Devise, überhaupt jemanden einzustellen anstatt einen Posten unbesetzt zu lassen.

Boxsport Manager
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Tobias Kuehnlein

Boxsport-Manager


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Tobias Kuehnlein am 11 Apr 2007 @ 06:30
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