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Brothers in Arms - Earned in Blood: Review

  Personal Computer 

Nachdem wir schon auf der Games Convention Brothers in Arms - Earned in Blood zusammen mit Col. John Antal anspielen durften, flatterte nun bei uns die fertige Testversion ins Haus. Was uns alles im zweiten Teil der Serie erwartet und ob es Ubisoft wiederholt gelungen ist, einen grandiosen Taktikshooter zu veröffentlichen, erfahrt ihr im folgenden Test.

Flashback

Wir erinnern uns zurück an den ersten Teil, als Sgt. Matt Baker der 101. Luftlandedivision unfreiwillig zum Squadleader befördert wurde und sich zusammen mit seinen Kameraden acht Tage lang durch die deutschen Stellungen kämpfte, auf dem Weg zum Hügel 30. In Brothers in Arms - Earned in Blood übernimmt Sgt. Joe Hartsock, besser bekannt unter dem Namen "Red", das Kommando; Veteranen kennen ihn schon aus dem ersten Teil. Anders als im Vorgänger erzählt Brothers in Arms - Earned in Blood die Story in einem Flashback aus der Sicht von Red, der seinem Vorgesetzten die Geschehnisse aus seiner Sicht vorträgt.

Am Gameplay hat sich gegenüber dem Vorgänger nichts verändert, noch immer setzt das Spiel auf die bewährte Taktik. Das Squad besteht aus einem Feuer- und einem Angriffsteam, welches durch die richtige Taktik den Gegner in Kürze ausschalten kann. Während das Feuerteam den Gegner unter Sperrfeuer setzt, rückt das Angriffsteam über die Flanken an den eingebunkerten Gegner heran und schaltet diesen schnellstmöglich aus. Auch direkte Sturmangriffe auf den Feind sind möglich, da dieser aber grösstenteils in der Überzahl ist, enden solche Angriffe meist als Selbstmordkommando. Wer sich an die Flankentechnik hält, wird keine sonderlich grossen Probleme während der Missionen haben, wäre da nicht die aufgestockte Gegner-KI, die Red und seinem Squad das Leben zur Hölle mach.

Dank der verbesserten KI, ergreifen nun auch die deutschen Soldaten die Initiative und setzen schon mal zum Gegenangriff an. Wer sich hinter Mauern, Hecken und umgestürzten Bäumen sicher fühlt und auf eine Feuerpause des Gegners hofft, der könnte schon bald in den Lauf einer deutschen Maschinenpistole blicken. Das ganze Geschehen in Earned in Blood ist deutlich actionlastiger als im Vorgänger und schnelle taktische Entscheidungen sind vom Squadleader gefordert. Einschlagende Mörsergranaten erschweren das Soldatenleben genauso, wie überraschend annähernde Panzer und verbarrikadierte Soldaten in einem MG-Nest.

Das Squad, deine Lebensversicherung

Neben einem taktischen Einfühlungsvermögen wird auch vom Spieler gefordert, stets ein Auge auf seine Leute zu werfen. Wer seinen Trupp über offenes Feld in den Kampf schickt, kann sich auch gleich sein eigenes Grab schaufeln, denn die Chancen auf Erfolg gehen bei solchen Aktionen gegen Null. Umso schlimmer ist es, wenn Squadmitglieder virtuell ins Gras beissen und der Spieler womöglich nur noch mit einem spärlich bestücktem Angriffsteam im Rücken in den Kampf ziehen muss. Brothers in Arms - Earned in Blood versucht dem Spieler jedes einzelne Soldatenleben ans Herz zu legen und dies gelingt auch wunderbar. Durch die spannende Erzählweise gewinnt man jedem Charakter etwas ab und umso schlimmer ist dann die Situation, wenn einer durch eine feindliche Kugel getötet wird. Nach einer gewissen Spielzeit fühlt sich der Spieler regelrecht versetzt in die Rolle von Sgt. Joe Hartsock und ein gewisses Gruppen- und Zusammengehörigkeitsgefühl kommt auf, das sich konsequent bis zum Spielende durchziehen wird. So dienen die Kameraden nicht nur als Lebensversicherung für den Spieler, sondern helfen auch bei Munitionsmangel aus, wenn gerade keine feindliche Leiche zum Plündern in greifbarer Nähe ist.

Brothers in Arms - Earned in Blood
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Marco Peters

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Marco Peters am 19 Okt 2005 @ 11:54
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