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Brothers in Arms - Hell's Highway: Review

  Personal Computer 

Der zweite Weltkrieg war ein realer, grausamer Krieg, in dem Millionen Menschen ihr Leben gelassen haben. Und doch zieht er vor allem in Filmen und Computerspielen Menschen in seinen Bann, die das Glück hatten, ihn nie erleben zu müssen. Ob man Spass daran haben darf, so einen real stattgefundenen Krieg nachzuspielen? Dies ist zwar fragwürdig, soll hier aber nicht näher erläutert werden. Viel mehr wollen wir euch Brothers in Arms: Hell's Highway vorstellen, einen der neuesten Vertreter der Kriegsshooter. Schafft es Ubisoft, mit diesem Titel ein abschreckendes Beispiel für den Krieg zu schaffen? Oder verkommt auch dieses Spiel zu einem patriotischen Sprücheklopfer?

Dass Verlust im Krieg eine sehr grosse Rolle spielt, wird einem schon am Anfang von Hell's Highway brutal klargemacht. Wer die Vorgänger kennt, weiss bereits, dass einige Kameraden zu betrauern sind. Und nach einer Video-Einführung, die sowohl Einsichten auf kommende wie vergangene Ereignisse beinhaltet, finden wir uns in einem Krankenhaus wieder. Vor uns liegt ein bis Teamkamerad, der kurz darauf sein Leben aushaucht. Wir teilen beinahe sein Schicksal, doch kann uns Red, ebenfalls aus unserem Team, gerade noch rechtzeitig unseren Arsch retten. Mit ihm zusammen wollen wir aus dem jetzt brennendem Krankenhaus entkommen und werden nebenbei gleich in die Steuerung eingeführt.

Hier sei einmal besonders das Deckungsprinzip hervorgehoben, da es in einem Egoshooter ein bis dato eher ungewohntes Feature darstellt. Man wechselt bei der Deckungssuche einfach von der gewohnten Perspektive aus Sicht des Protagonisten in eine Schulterkamera. Anfangs ungewohnt, freundet man sich aber schnell damit an. So kann man Gegner viel besser aufs Korn nehmen und schnell wieder zurück in Deckung gehen. Durch einen Knopfdruck kann man einfach zwischen Deckung und freier Bewegung umschalten. Doch genau dabei hakt es gerne einmal und dauert wegen erneuter Befehlseingabe unnötig lange. Eine Zeit, die der Gegner nicht ungenutzt lässt und fröhlich auf euch schiesst.

Springen ist auch so eine Sache, weil man dies nur zum Bewältigen von Hindernissen darf. Einfach mal so in der Gegend rumspringen funktioniert nicht. Vielmehr interagiert man bei Hindernissen ähnlich wie mit Türen oder Schaltern in anderen Spielen. Übung ist gefragt, den richtigen Zeitpunkt zum Springen zu erwischen. In hektischen Momenten rennt man gerne einmal gegen ein Hindernis, hämmert auf die Taste und wundert sich, warum nichts passiert. Manchmal passiert es auch, dass man, nachdem die taktische Karte aufgerufen wurde, sich kurz nicht nach vorne bewegen kann. Als ob einem etwas den Weg versperrt. Wer es eilig hat, ärgert sich natürlich auch hier.

Bei den Brüdern nichts Neues

Wie auch schon in den Vorgängern verfolgt man das Schicksal einer Einheit der Alliierten Streitkräfte während des zweiten Weltkrieges. Dabei steuert man deren Gruppenführer Matt Baker und erteilt den übrigen Mitgliedern des Teams Befehle. Diese werden in verschiedenen Teams mit speziellen Aufgaben unterteilt. Einmal wäre da das Feuerteam, welches vorrangig für Sperrfeuer abkommandiert ist. Das Angriffsteam hingegen soll den festgenagelten Feind schliesslich flankieren und ausschalten. Zu guter Letzt gibt es da noch das Spezialwaffenteam, dessen Bazooka im Einsatz gegen Panzer und verschanzte Gegnertruppen geeignet ist. Wenn man einmal etwas zerstören will, ist dieses Team die erste Wahl.

Brothers in Arms - Hell's Highway
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Daniel Schneider

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Daniel Schneider am 19 Nov 2008 @ 14:34
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