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Caesar IV: Review

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Wolltet ihr auch schon mal eure eigene Stadt bauen und regieren? Unterhaltung und medizinische Versorgung für eure Bürger bereitstellen? Nach einer langen Pause bekommt ihr dazu auch wieder die Chance: Caesar IV lädt euch ein, im Dienste des römischen Kaisers Provinzen zu errichten, zu führen und ihnen zu angemessenem Wohlstand zu verhelfen. Wir haben uns an Aquädukten und Arenen versucht, um euch hier einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren.

Kampagnen und Missionen

Das Spiel ist in drei Kampagnen eingeteilt, von welchen die erste als Tutorial dient. Ihr werdet in den Aufbau der Stadt, die notwendigen Gebäude und die elementare Versorgung der Bürger eingeführt. Wer sich schon sicher fühlt und lieber selber loslegen möchte, kann sich in der zweiten Kampagne zur Zeit der römischen Republik behaupten. In Gebieten wie Gallien, Griechenland oder Sizilien benötigt Rom Stützpunkte, welche ihr errichten und ausbauen sollt. Die dritte Kampagne, welche jedoch erst nach Abschluss der zweiten freigeschaltet wird, spielt zur Zeit der römischen Kaiser. Die Kampagnen sind anfangs recht einfach, das Niveau steigt aber stetig bis zur dritten. Zu Beginn sind die Missionen noch schnell und ohne grosse Überlegungen lösbar, später solltet ihr schon vorher genau planen, wo ihr die Wasserleitungen und Strassen legt, wo ihr Steuer- und Ingenieurbüros baut oder wie ihr die unruhige Masse mit Unterhaltung besänftigen wollt. Spass machen sie jedoch alle drei!

Des Weiteren stehen euch einige Missionen zur Verfügung, welche in militärisch und ökonomisch ausgerichtete Provinzen unterteilt sind. Ihr könnt also frei wählen, ob ihr euch mit Soldaten und Kriegen oder lieber mit reichen Händlern und einer florierenden Stadt beschäftigen wollt. Das Armeewesen spricht leider nicht für sich, die Soldaten lassen sich kaum steuern und rennen eher unbeholfen auf der Bildfläche herum. Solange ihr keine militärischen Missionen bestreitet, kommt ihr eigentlich gänzlich ohne Armeen aus. Die Missionen sind teilweise ziemlich anspruchsvoll, vor allem gegen Ende. Die Siegesbedingungen werden immer höher und die Forderungen des Imperiums sind auch nicht mehr ganz ohne.

Als Abrundung existiert ein Multiplayer-Modus, bei dem es aber eher darum geht, Szenarien gut zu meistern, als gegen andere Spieler anzutreten. Dadurch steht der Vergleich mit Gleichgesinnten über eine Bestenliste im Vordergrund.

Bauen, regieren und gewinnen

Um eine Mission zu gewinnen, müsst ihr bestimmte Siegesbedingungen erfüllen. Diese reichen von einer gewissen Anzahl Bewohner über euer Ansehen in Rom, Wohlstand oder Sicherheit bis hin zu Kultur. Die Bürger sind kein grosses Problem, da diese sehr gerne in neue Provinzen ziehen. Die Bewohner sind in drei Schichten eingeteilt, welche grob den damaligen Verhältnissen entsprechen. Die Plebejer sind für die einfache Arbeit wie das Bestellen der Felder, die Verarbeitung von Rohwaren zu Luxusgütern oder das Herumkarren von Waren zuständig. Sie geben sich mit Wasser aus Ziehbrunnen zufrieden und stellen auch nicht so hohe Anforderungen an die Unterhaltung in der Stadt. Die Equites, welche die Mittelschicht darstellen, arbeiten lieber in gehobeneren Etablissements. Sie kümmern sich um die Wasserversorgung, betreiben Kliniken oder die Feuerwehr und bilden Schauspieler aus. Die reichste und faulste Schicht stellen die Patrizier dar. Sie bewohnen riesige Villen, welche euch neben den Märkten Steuern einbringen, und wollen mit genügend Luxusgütern und exotischen Spezialitäten wie Kleidern, Olivenöl, Gewürzen oder Wein versorgt werden. Sie brauchen auch einen eigenen Wasseranschluss, genügend Theater und Bibliotheken in der Nähe, um zufrieden zu sein. Anspruchsvoll, aber sehr praktisch, da ihr durch sie eure Staatskasse aufbessern könnt.

Caesar IV
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Judith Maag

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Judith Maag am 24 Okt 2006 @ 06:39
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