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Call of Cthulhu - Dark Corners of the Earth: Review

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Über sechs Jahre Entwicklungszeit, zahlreiche Verschiebungen und Publisherwechsel später steht Headfirst Productions' auf einer Geschichte von Kult-Autor H.P. Lovecraft basierendes Horror-Action-Adventure Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth ab dem 23. März endlich in den Regalen der Händler. Die Xbox-Fassung erhielt im Dezember von uns 8.5 Punkte. Ob die PC-Fassung da mithalten kann?

Die geheimnisvolle Kleinstadt

(Vorsicht, Spoiler!) Jack Walters ist kein gewöhnlicher Privatdetektiv. Er hat oft Zukunftsvisionen, ist des Öfteren in Psychiatrien eingewiesen worden. Kein Wunder, hat er doch schon Dinge gesehen, die ihm ein Mensch mit gesundem Verstand niemals glauben würde. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts wird Jack zu einem Sekten-Anwesen gerufen. Der Sektenführer hat ausdrücklich nach ihm verlangt.

Vor Ort bietet sich Jack ein Bild des Grauens, der Grossteil der Mitglieder hat sich mit Gift getötet, der Rest liefert sich eine Schiesserei mit einigen Polizeikräften. Schlimmer wiegt jedoch die Tatsache, dass die Sekte den Privatdetektiv offenbar aus irgendwelchen mysteriösen Gründen jahrelang beobachtet hatte. Ein Raum ist fast komplett mit Fotos und Zeitungsausschnitten von ihm tapeziert worden. In einem versteckten Kellergewölbe stösst er schliesslich auf eine eigenartige Technologie, die ausserirdischen Ursprungs zu sein scheint. Er aktiviert sie und ein Portal öffnet sich. Das Letzte, was Jack vor seiner Ohnmacht sieht, ist eine grosse Kreatur, die aus dem Portal herauskommt. (Spoiler-Ende!)

Einige Jahre später. Jack hat sich psychisch einigermassen erholt und erhält er einen Anruf. Der Besitzer einer Ladenkette bittet ihn, in die Kleinstadt Innsmouth zu kommen und das plötzliche Verschwinden des hiesigen Filialleiters zu untersuchen. Schon kurz nach seiner Ankunft merkt Jack, dass etwas mit Innsmouth nicht stimmt. Fremde werden in dem düsteren, grösstenteils verbarrikadierten Ort anscheinend nicht gerne gesehen. Die Einwohner lassen auch keine Gelegenheit aus, Jack spüren zu lassen, dass er nicht willkommen ist. Zudem verfolgt ihn heimlich irgendein schnaufendes Ding. Schon bald wird klar, dass das Städtchen ein diabolisches Geheimnis hütet.

Survival-Horror meets Ego-Shooter

Ihr steuert Jack, ungewöhnlich für das Genre, aus der Ego-Perspektive und habt mit nur wenigen Tasten die komplette Kontrolle über seine Aktionsmöglichkeiten. Der gesamte Bildschirm wird von der Spielumgebung eingenommen, störende HUD-Elemente, wie Lebensenergie- oder Munitionsanzeige, gibt es nicht. Lediglich der Gang ins Vollbild-Inventar reisst euch kurzzeitig aus dem Spielgeschehen raus. Doch werden im Inventar nicht nur gefundene Gegenstände gelagert, auch diverse Bücher und Schriften sind hier abrufbar. Die Lektüre lohnt sich, finden sich auf diese Weise doch oft wichtige Hinweise, ohne die es nicht weitergehen würde.

Da ihr die erste Zeit erstmal ohne Waffen auskommen müsst, jedoch hier und da durchaus Verletzungsgefahr besteht, könnt ihr Jacks Wunden im Inventar betrachten und auf Wunsch einzeln behandeln. Wer es schnell mag, kann Jack auch einfach per Tastendruck dazu anweisen, alle offenen Wunden zu verarzten. Allerdings solltet ihr sparsam mit den Medikits umgehen, sind sie doch gerade im späteren Spielverlauf so selten wie wertvoll.

Call of Cthulhu - Dark Corners of the Earth
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Daniel Boll

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Daniel Boll am 22 Mrz 2006 @ 04:00
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