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Call of Duty 2: Review

  Personal Computer 

Der Nachfolger eines "Spiel des Jahres" zu sein, ist nie einfach. Mit Dutzenden von Awards wurde Call of Duty seinerzeit überhäuft. Überragendes Gameplay, tolle Action, nur die Spieldauer war vielen zu kurz. Hersteller Infinity Ward versucht es trotzdem, ihren erfolgreichen Titel im gleichen Setting des Zweiten Weltkriegs neu zu lancieren.


Vieles beim Alten, aber oho!

Der erste Eindruck täuscht nicht, vieles ist beim Alten geblieben. "Warum denn alles gleich ändern?", fragte sich wohl Infinity Ward. Wieder gibt es drei Kampagnen, wieder schlüpft der Spieler in die Haut eines russischen, englischen und amerikanischen Soldaten. Er erhält zu Beginn knappe Anweisungen über die Missionsaufgabe und wird zusammen mit seinen Kameraden sogleich aufs virtuelle Kampffeld geschickt.

Nicht viel Zeit bleibt im kalten Russland, wo uns als Rekrut in einem bereits zerstörten Gebiet nur ein paar Minuten bleiben, um das Wichtigste zu erlernen: Schiessen, Werfen und Nahkampf. Sogleich erfolgt der Angriff der Deutschen und wir helfen unseren Kameraden so gut es geht.

Action, viel Action

Call of Duty 2 verlangt vom Spieler von der ersten Sekunde an die volle Konzentration auf den Schlachtfeldern in Russland, Nordafrika und in der Normandie. Wurde ein Angriff abgewehrt, sind Pausen ein Fremdwort. Nachdem ein Gebäude zurückgewonnen wurde, rollt kurz darauf der Gegenangriff heran. Wurde dieser geschlagen, müssen Panzerattacken überlebt werden. Erst nach intensiven zehn bis dreissig Minuten ist es möglich, zum Kommandanten zwecks einer stressfreien Besprechung zurückzukommen und die positiven Kommentare abzuholen.

Die Missionen sind dabei recht unterschiedlich und spannend. Neben reinen Strassenkämpfen gegen die Deutschen, wartet ein Kommunikationskabel darauf, repariert zu werden, müssen auf Panzer Bomben gepflanzt und massive gegnerische Angriffe abgewehrt werden. Sogar ein befohlener Rückzug bis aufs Äusserste und der verzweifelte Blick zur tickenden Uhr bis die Verstärkung kommt, zehren gewaltig an den Nerven.

Auch Panzer-Missionen sind, in der englischen Mission in Nordafrika, wieder eingebaut, welche aber eher enttäuschen als zur Abwechslung beizutragen. Ebenfalls kann erneut auf einen Lastwagen gesprungen und bei der Flucht ein Panzer gesprengt werden, doch auch diese Sequenz ist recht kurz und scheint eher unnötig. Hier wurde deutlich zu wenig geboten, waren diese persönlich jeweils ein Highlight des Vorgängers.

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Erik Beyer

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Erik Beyer am 07 Nov 2005 @ 20:37
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