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Call of Duty: Review

  Personal Computer 


Spätestens nach der ersten Demo-Version waren die meisten überzeugt, dass die Screenshots der Realität entsprechen, doch erst die Atmosphäre des Spiels liess die Kiefer nach unten klappen. Noch nie erreichte ein Spiel eine derart beängstigende und realistische Kriegsumgebung wie Call of Duty. Somit stellte sich das Game bereits vor dem Release in die Reihen der Spiele, welche sich garantiert zur Auswahl zum "Spiel des Jahres" einstellen können. Wir haben uns bis nach Berlin gekämpft und berichten nun von unseren zahlreichen Kriegserlebnissen.



Drei Kampagnen, drei Protagonisten

Der Spieler übernimmt die Rolle von gleich drei Protagonisten. Zuerst als amerikanischer Fallschirmjäger, dann als Angehöriger einer britischen Spezialeinheit und zuletzt als russischer Rekrut. Für jede Kampagne sind historisch und geographisch korrekte Missionen zu erfüllen. Als Amerikaner muss der D-Day hinter den feindlichen Linien vorbereitet, deutsche Flaks ausgeschaltet und Kriegsgefangene befreit werden, als Brite muss eine Brücke verteidigt, Artilleriestellungen ausgehoben und ein Kriegsschiff sabotiert werden und als Russe müssen in Stalingrad die Nazis rausgeworfen, Panzer zerstört und Berlin eingenommen werden.

Die Hauptziele einer Mission werden auf einem Kompass markiert, wir müssen also nichts suchen, sondern uns den Weg einfach freischiessen. Dies lässt wenig Frust aufkommen, da man nicht stundenlang etwas Wichtiges suchen muss, kann aber auch zu schnell die Mission beenden lassen. Zeitlimitierte Missionen kommen ausser einer nicht vor, man kann sich also Zeit nehmen, die Ziele zu erreichen. Heikler wird?s nur bei Missionen, in denen die Verstärkung erst in einer bestimmten Zeit erscheint, bis dahin muss man seine Haut möglichst teuer verkaufen.

Action pur

Wie auch bei Halo gibt es bei Call of Duty nicht viel zu zögern. Wer die zwei Demo-Versionen schon gezockt hat, der kann sich vorstellen, dass es in dieser Action weitergeht. Jedes Missionsziel wird kurz vorgestellt, dann geht es meistens mit weiteren Kameraden zur Sache. Ohne grosses Rumzuschleichen sind schon die ersten Gegner da, die sich gut zu wehren wissen. Die Kameraden agieren selbstständig, werfen Handgranaten, ducken und verstecken sich, warten vor einer Tür und schauen kurz hinein - kurz, sie verstehen ihr Handwerk recht gut und agieren realistisch. Werden feindliche MG-Schützen ausgeschaltet, werden diese sofort ersetzt, bis einfach niemand mehr da ist. Die Gegner agieren genau so geschickt wie unsere eigenen Kameraden, nur manchmal halten sie ihren Helm etwas zu hoch, so dass es ein einfaches ist, sie auszuschalten.

Die zweite Demo-Version hört leider gleich vor dem ersten Highlight auf. Der Auftrag lautet mit einem Fahrzeug zu den eigenen Truppen vorzustossen, da wir über kein Funkgerät verfügen. Die Fahrt ist dermassen actionreich und super geskriptet, dass man sich fast wie einer Achterbahn vorkommt. So eine Fahrt bekommt man nochmals in einem Lastwagen, wenn wir von einem Staudamm flüchten und die Gegner mit Bazookas loswerden müssen.

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Admin am 07 Mrz 2005 @ 14:33
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