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Cargo! - The Quest for Gravity: Review

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Wer sich in den letzten Jahren über mangelnde Kreativität oder Innovation beklagt hatte, der spielte anscheinend die immer gleichen Shooter, die immer gleichen Strategiespiele, oder die immer gleichen Actiontitel. Wer sich in den letzten Jahren darüber beklagte, der sollte vielleicht weiterlesen, denn Cargo! - The Quest for Gravity könnte genau seinen Geschmack treffen. Zumindest in Sachen Kreativität.

Tanzt, ihr nackten Männlein!

Schon die Geschichte ist herrlich abgedreht. Sogar so abgedreht, dass es schwerfällt, sie in Worte zu fassen. Doch wollen wir es versuchen: Die Welt, wie wir sie kennen, wurde vernichtet. Mehr oder weniger zumindest. Die Götter hatten keine Lust mehr auf die Menschheit und rotteten sie fast aus. Einige überlebten die Tilgung allerdings. Neue dominierende Rasse auf dem Planeten sind die Kumpels. Kleine nackte Männer, die nur das Eine wollen! Nicht das, was ihr jetzt wieder denkt. Sie wollen Spass. Also nicht im sexuellen Sinne, sondern ganz allgemein. Von der Erde selbst sind nur einige Inselgruppierungen übrig geblieben. Die Gravitation wurde quasi ausser Kraft gesetzt. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Fawkes, einer Überlebenden, die mit ihrem Luftschiff einige Aufträge erfüllen soll, doch von den vor Freude geradezu explodierenden Kumpels unfreiwillig und per dummem Zufall abgeschossen wird. Der erste Auftrag lautet daraufhin aufräumen, denn die Götter sind gar nicht erfreut über die verteilte Ladung des Luftschiffs. Alles klar so weit?

Wie gesagt: Allein die Geschichte von Cargo! - The Quest for Gravity ist so abgedreht, dass es schwerfällt, den Überblick zu bewahren. Oder den Verstand. Ähnlich verrückt spielt sich der Titel dann auch noch. Es gilt nämlich, möglichst schnell möglichst viel FUN zu bekommen. Das ist die Währung. Wie man sie bekommt? Ganz einfach: Indem man den Kumpels in den Hintern tritt. Da stehen die total drauf. Wer keine Kumpels mehr hat, der bekommt immer Möglichkeiten an die Hand, um neue zu generieren. Beispiel gefällig? Auf der ersten Insel ist ein Vulkan, der, sofern er über den Malstrom mit Gegenständen (etwa Metalltrümmer) versorgt wird, neue Kumpels speit.

Was aber, wenn keine Möglichkeit gegeben zu sein scheint? Nun, dann kommen wir zum eigentlichen Spielinhalt. Cargo! - The Quest for Gravity läd den Spieler ein, die Welt zu erkunden. Wer dies tut, der wird auf versteckte Musiknoten treffen oder Bauteile für einen Fahrzeugeditor finden. Widmen wir uns aber erst einmal den Noten: Sammelt man sie ein, so generiert man nach und nach Notenschlüssel. Diese dürfen eingesetzt werden, um die Kumpels zum Tanzen zu bringen, was wiederum FUN generiert. Toll: Die eigene MP3-Sammlung lässt sich zum Tanzen auflegen. Noch effektiver ist es allerdings, Fahrzeuge zu bauen. Überall findet man Bauteile und darf der eigenen Fantasie freien Lauf lassen. Vom tauchenden Helikopter bis hin zum simplen Landfahrzeug steht es dem Spieler völlig frei, was er bauen möchte. Und man braucht Fahrzeuge, um auf andere Inseln zu gelangen und noch mehr Spass zu erleben. Doch auch die Kumpels haben ihren Spass mit den Fahrzeugen. Hängt man einen Rettungsring an, so kommen sie mit. Wer dann möglichst wild und gefährlich fährt (am besten auch noch mit einem möglichst abgedrehten Vehikel), der generiert mehr FUN, als er zählen kann.

Cargo! - The Quest for Gravity
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Michael Hoss

Cargo!---The-Quest-for-Gravity


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Michael Hoss am 23 Mai 2011 @ 16:59
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