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Castle Strike: Review

  Personal Computer 


Nach No Man`s Land für den deutschen Publisher CDV hat Related Designs jetzt die Arbeiten an einem neuen Spiel abgeschlossen. Diesmal geht es allerdings nicht mehr in den Wilden Westen Amerikas, sondern noch ein Stückchen weiter zurück, genauer gesagt in ein fiktives Mittelalter. Eine neue Grafik-Engine und ein Stronghold-ähnliches Spielprinzip versprechen stundenlangen Spielspass, doch kann Castle Strike den Genrethron erklimmen und Stronghold das Wasser reichen? Wir sagen es euch!



In Europa tobt der Hundertjährige Krieg. Engländer und Franzosen kämpfen um den Thron, Krieg und Pest dezimieren die Bevölkerung und mittendrin befindet sich ein deutsches Adelsgeschlecht, welches sich im Strudel von Verrat, Intrigen, Hinterhalten und Schlachten zu behaupten hat - und der Spieler ist live dabei!

Innerhalb weniger Monate Entwicklungszeit haben die Jungs von Related Designs sich so richtig ins Zeug gelegt und ein ansehnliches Mittelalter-Spiel programmiert. Ausgeliefert wird Castle Strike auf einer CD, mit dabei sind 27 Einzelspieler-Missionen, die in drei Kampagnen zusammengefasst wurden, ein paar Tutorial-Missionen, sowie eine Handvoll Geplänkelmissionen für den Multiplayer-Modus, auch Zufallskarten sind mit von der Partie.

Doch widmen wir uns zunächst einmal den Einzelspieler-Missionen. Grundsätzlich findet man sich im Laufe der drei Kampagnen in den unterschiedlichsten Missionen wieder. Mal muss man eine Burg errichten, danach mit einem Einsatztrupp hinter feindlichen Linien kämpfen - Commandos lässt grüssen - oder aber sich als Einzelkämpfer durch eine feindliche Stadt schlagen. Natürlich sind auch Belagerungsmissionen mit allerlei Kriegsgeräten mit dabei.

Dabei unterscheidet sich Castle Strike von seinem Kollegen Stronghold, zumindest im Burgenbau, kaum. Man errichtet mit Hilfe seiner Untertanen (Leibeigene) Gebäude, erweitert seine Burg und stellt in Waffenkammern eine schlagkräftige Armee zusammen. Besonders erwähnt werden muss allerdings das Wirtschaftssystem in Castle Strike. Hier leisten die Entwickler eine Pioniersarbeit, denn der Spieler selbst muss sich nur noch geringfügig um den Bau von neuen Gebäuden und um die Rohstoffbeschaffung kümmern. Die wichtigsten Instrumente zur Befehligung der Leibeigenen sind eigentlich nur zwei kleine Schieberegler. Der erste bestimmt, wie viel Leibeigene sich um die Rohstoffbeschaffung kümmern oder aber sich dem Bau von neuen Gebäuden widmen, der zweite Schieberegler ist eher ein kleines Dreieck, aufgeteilt in die drei verschiedenen Rohstoffe: Holz, Stein und Eisen. Innerhalb des Dreiecks befindet sich ein kleiner "Stein", den man, je nach Belieben, in die Ecken des Dreiecks verschieben kann. Als Beispiel: Verschiebt man den Stein in Richtung Holz, werden automatisch immer mehr Leibeigene Bäume fällen. Bis auf das Holz sind die Rohstoffvorräte übrigens unendlich, das heisst man kann soviel Steine und Erz abbauen, wie man benötigt.

Städtische Gebäude werden immer ausserhalb der Burg angelegt, meistens gibt es einen Maibaum, um diesen herum werden Bauwerke, wie ein Marktplatz oder ein Rathaus errichtet. Als letzte Ressource gibt es noch das liebe Gold. Dieses kann nirgendwo abgebaut werden, vielmehr müssen die Leibeigenen nicht nur für den Spieler arbeiten, sie müssen sogar einen gewissen Tribut an den Spieler verrichten. Dabei kann man ebenfalls per Regler bestimmen, ob man viel oder wenig Steuern erhebt.

Herzstück des Spiels ist natürlich der imposante Burgenbau, der sogar ein Stückchen einfacher ausgefallen ist, als bei Stronghold. Auf einer gekennzeichneten Fläche darf man Mauern errichten oder Türme erbauen; Prunkstück einer Burg ist dabei natürlich ein Burgfried, der das erste Gebäude innerhalb der Schlossmauern darstellt. In diesem Burgfried kann man auch weitere Leibeigene rekrutieren. Innerhalb der Burg werden ebenfalls kriegswichtige Gebäude errichtet. In der Schmiede können Waffen- und Rüstungsupgrades erforscht werden, in der Bognerei werden Bogenschützen und Armbrustschützen rekrutiert, in der Waffenschmiede heuert man neue Schwertkämpfer, die einfachste und billigste Einheit in Castle Strike, an. Einzig und alleine die Kriegswaffen, zum Beispiel eine Kanone oder aber eine Steinschleuder, werden ausserhalb der Burg im Dorf zusammengebaut.

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Admin am 07 Mrz 2005 @ 14:41
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