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Chrome: Review

  Personal Computer 


Nach zahlreichen Verschiebungen ist nun endlich der neue Shooter Chrome aus Polen auch in deutschen Landen erhältlich. Die Entwickler von Techland versprechen weitläufige, frei begehbare Aussenareale, die die verschiedensten Taktiken ermöglichen, unterschiedliche, benutzbare Fahrzeuge, eine ausgeklügelte Körperphysik und eine fortschrittliche KI, die wie ein echter Mensch reagieren soll. Ferner bietet das Spiel einen Editor und einen Multiplayer-Modus, der für viele weitere Stunden Spass bieten soll. Ob Chrome ein zweites Half-Life geworden ist oder nur eine spielerische Gurke, erfahrt ihr in unserer Review!

Story

Logan ist ein Söldner - einer der besten! - er diente vier Jahre lang in Aufklärungseinheiten und anschliessend vier weitere Jahre lang bei der SpecForce, einer Eliteeinheit. In den zahlreichen Missionen, an denen er beteiligt war, konnte er immer hundertprozentige Erfolge aufweisen. Mit seiner Erfahrung hätte er eigentlich alles schaffen können... nun, wenn da nicht diese Sache auf Helos vor knapp einem Jahr gewesen wäre. Jetzt ist Logan auf der Flucht vor seiner eigenen Vergangenheit, ständig auf der Suche nach einem sicheren Ort, an dem er noch einmal von vorne beginnen kann. Im Valkyria-System, in den Randzonen des bekannten Universums, kreuzen sich seine Wege mit denen von Carrie. Der Beginn einer erfolgreichen Partnerschaft.

Gameplay

Gut geklaut ist halb gewonnen? Vielleicht, denn auf den ersten Blick erinnert Chrome sehr stark an Halo. Egal ob es die Grafik ist, die Physik-Engine oder aber die Fahrzeuge, die man in beiden Games benutzen kann. Eine gewisse Ähnlichkeit können die Entwickler sicherlich nicht verheimlichen, aber warum auch? Was bei Halo funktioniert, das kann auch in Chrome nicht schlecht sein!

Nach einer ersten Mission, die man als Tutorial ansehen kann und in der der Grundstein für die fortlaufende Story gelegt wird, beginnt das eigentliche Spiel. In mehr als zehn langen Missionen, die sich aus unterschiedlichen Subzielen zusammensetzen, werdet ihr die unterschiedlichsten Planeten und Menschen kennen lernen - nur echte Aliens scheint es in diesem Teil des Universums leider nicht zu geben, da man im gesamten Spiel nur gegen Menschen in Anzügen kämpft.

Da die Aussenareale, in denen man fast immer unterwegs ist, riesengross sind, läuft man unter Umständen schon einmal ein paar Minuten durch endlose Wälder oder durch staubige Wüsten. Doch man muss aufpassen, die Wächter der gegnerischen Partei sind überall. Aber hin und wieder darf man in den Missionen auch auf einige Vehikel zurückgreifen. So bietet Chrome dem Spieler sieben verschiedene Fahrzeuge, mit denen man nicht nur schnell den einen oder anderen Kilometer zurücklegen, sondern auch den Gegnern mit einem Maschinengewehr oder Raketenwerfer kräftig einheizen kann. Doch leider müssen wir anmerken, dass die Fahrzeuge in Chrome insgesamt zu kurz kommen. So kann man nur gelegentlich auf eins der Autos/Roboter zurückgreifen, öfters kommt man zu Fuss leiser und schnell zum Ziel.



Wer meint, dass man mit reichlich Feuerkraft jeden Gegner umhauen kann, der sei gewarnt: Oftmals wird man von etlichen Gegnern eingekreist, ein Entkommen ist fast nicht mehr möglich. So ist es in Chrome wichtig, besondere Angriffstaktiken auszuprobieren - je nach geologischen Gegebenheiten. Greift man nun den Gegner hinterrücks mit einem Messer an, benutzt man anstatt des Raketenwerfers lieber die Pistole mit Schalldämpfer oder aber vernichtet man den Gegner mit einem gezielten Sniper-Schuss? Damit man allerdings nicht mit blossen Händen gegen die Feinde antreten muss, haben die Entwickler in Chrome 15 verschiedene Waffen eingebaut. Zu der Ausrüstung von Logan gehören natürlich Schnellfeuergewehre, Pistolen mit oder ohne Schalldämpfer und auch ein Raketenwerfer.

Ebenfalls zum Inventar gehören Medipacks, Sprengstoffladungen, Granaten und auch eine Tarnvorrichtung, die man allerdings erst im späteren Verlauf des Spiels bekommt. Damit kann man ungesehen an grösseren Truppenverbänden vorbeischleichen, ohne aufzufallen. Neue Munition, Ausrüstung oder Waffen bekommt man, wenn man feindliche Einheiten besiegt. Per Drag and Drop kann man von getöteten Feinden das Inventar übernehmen. Um nicht gänzlich ohne Ausrüstung am Anfang einer Mission dazustehen, gelangt man, bevor man auf einem Planeten landet, zu einem Ausrüstungsbildschirm. Hier kann man sich für die nächste Mission mit bereits erbeuteten Waffen ausrüsten.

Implantate an die Macht!

Die Implantation beruht auf dem Einpflanzen biokybernetischer Geräte in das menschliche Gewebe. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers erhöht und ein grosser Teil der Beschränkungen, denen er unterliegt, beseitigt. Ähnlich wie bei Transplantationen braucht der menschliche Organismus Zeit, um das neue Implantat vollständig zu assimilieren. Sobald sich das Implanat mit dem Körper voll und ganz vereinigt, kann man das Implantat das ganze Spiel über benutzen. Allerdings ist der Nachteil von Implantaten die enorme Belastung des Nervensystems. Nutzt man die Implantate für eine längere Zeit ununterbrochen, muss man mit erheblichen Schädigungen des Körpers rechnen. Besonders interessant ist zum Beispiel das Eye Scope. Dies ist ein Standardimplantat, welches dem Träger ermöglicht, auch weit entfernte Objekte zu erkennen. Des Weiteren gibt es noch eine Zielhilfe, eine Verbesserung der Reflexe und eine erhöhte Leistungsfähigkeit.

Missionsziele

Zwar bietet Chrome nicht unbedingt eine Masse an Missionen, dafür haben die Entwickler sehr viele Subquests eingebaut, die es ebenfalls zu erfüllen gilt. In den meisten Missionen muss der Spieler zwar immer nur irgendwelche Generatoren ausschalten oder bestimmte Hebel umlegen, doch in einigen Missionen warten recht spannende Ziele auf euch. So muss man schon mal einen VIP retten oder aber sich ein kleines Rennen mit feindlichen Einheiten liefern.

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Admin am 07 Mrz 2005 @ 14:48
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