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Citadels: Review

  Personal Computer 

Citadels könnt ihr euch grundsätzlich als eine Mischung aus dem guten alten Age of Empires und der Stronghold-Serie vorstellen. bitComposer wollte offensichtlich die Stärken dieser beiden Aufbautitel miteinander verbinden und so für Spielspass sorgen. Doch irgendwie hat man dabei auch einige grosse und viele kleine Schwächen dieser Vorbilder gleich mit übernommen und unabsichtlich ein Spiel erschaffen, welches einiger Patches bedarf, bevor seine Güte erkennbar wird.

Schwach kombiniert?

Wir haben sowohl die Laden- als auch die Steam-Version unter die Lupe genommen: Während unser Steam-Tester sich etwas veräppelt vorkam, weil die Tastaturbelegung nicht veränderbar, geschweige denn komplett im Menü ersichtlich war und das winzige Tutorial auch nicht viel über die Steuerung verriet, konnte man jedoch anhand gängiger Genrestandards noch über die Runden kommen. Dass man alle Bauern beispielsweise mit der Y-Taste (statt wie im Handbuch erwähnt über die Z-Taste) zum Dorfzentrum rufen kann, hat den Tester der Ladenversion wiederum irritiert.

Neben zwei zur Verfügung stehenden Kampagnen, in denen ihr einmal auf Seiten von König Artus und einmal als fieser Prinz Mordred die Ländereien erobert, könnt ihr euch auch im - allerdings nicht speicherbaren - Sandbox-Modus austoben. Dabei stellt ihr euch beispielsweise ständig anstürmenden Feinden und spielt auf Zeit. Oder ihr sollt möglichst viel Gold anhäufen, wobei Gold nicht abgebaut, sondern erwirtschaftet wird. Der Abbau von Rohstoffen erinnert dennoch frappierend an Age of Empires. Stein, Holz, Eisenerz und Nahrung sammelt ihr an und verwendet es für den Bau oder die Aufwertung von Gebäuden.



Eine einzige weiterführende Produktionsstufe sorgt dafür, dass ihr mit den gewonnenen Rohstoffen beispielsweise Bretter, Waffen oder Brot herstellt. Verwirrend: Zwar gibt es auf den Karten ganze Apfelbaumplantagen zu entdecken, doch ernten könnt ihr dort nicht. Auch die Jagd oder das Fischen haben eure Einwohner leider nicht drauf, so dass die Versorgung mit Nahrung ausschliesslich durch das Bestellen der kleinen Felder rund um die Mühlen sichergestellt wird.

Apropos Mühlen: Hierbei fällt dann schnell auch das grösstenteils dürftige grafische Niveau des Titels auf, denn schick animierte Windräder oder wehende Fahnen auf den Turmzinnen bekommt ihr nicht geboten. Eure zur Arbeit eingesetzten Bauern arbeiten immerhin fleissig, hacken Steine oder schleppen ganze Baumstämme artig in die Sammelstellen oder ins Rathaus. Allerdings ist die Zuteilung der Bauern nicht gut gelungen: Ihr bekommt keine Bestätigung, dass eure Bevölkerung nun an die Arbeit geht, die Abfrage der einzusetzenden Arbeiter pro Arbeitsstätte ist umständlich, und dann ärgern euch auch noch die fehlerhafte Wegfindung sowie untätige Arbeiter, welche zu faul sind, sich zum nächstgelegenen Rohstofffeld zu bewegen.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 30 Jul 2013 @ 22:07
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