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Cities - Skylines: Review

  Personal Computer 

"Och menno!", so beschrieb Kollege André Linken EAs letzten Ausflug in das Städtebaugenre. Drastischer hätte man auch sagen können: Das bisher letzte SimCity für den PC war eine absolute Katastrophe. Nun kommt starke Konkurrenz aus Finnland und zeigt, wie es besser geht.

Es hätte so schön sein können

Das hat sich wohl jeder Simulationsfan gedacht, als er SimCity im Jahre 2013 gesehen hat. Wie mittlerweile bekannt, haben EA und Maxis den Karren mit Online-Zwang, kleinen Städten und stellenweise kaputter Simulation ganz schön an die Wand gefahren. Ausgerechnet Colossal Order, der mit Cities in Motion 2 fast schon sein eigenes Waterloo hatte, will nun dem ganzen Genre auf die Beine helfen. Und die Finnen machen das ganz schön clever, indem sie sich ganz klar an SimCity orientieren und das dabei gleichzeitig auch noch mit SimCity kombinieren. Aus diesem Mix geht nicht ganz überraschend das bessere SimCity hervor.

Es ist so schön!

Von der 2013er-Edition des Klassikers borgt sich Colossal Order die gelungene Präsentation. Was die Glassbox-Engine vor zwei Jahren so beeindruckend auf den Bildschirm zauberte, wird heute mit einer modifizierten Unity-Engine erreicht. Mit pastellartigen Farben und einem insgesamt fröhlich-bunten Design überzeugt Cities: Skylines direkt auf den ersten Blick. Dazu kommen angenehme Lichteffekte, die in ihrer Farbgebung auch noch angepasst werden können, um so eine individuelle Stimmung zu erzeugen, sowie ein Unschärfefilter, der gerade bei Nahaufnahmen ein etwas idyllischeres Bild zeichnet.

Darüber hinaus lehnt sich auch die Darstellung von diversen Statistiken an SimCity 2013 an, was eine gute Sache ist. Wie bei einer Heatmap färben sich die unterschiedlichen Bereiche der Stadt ein, um euch mitzuteilen, wie es zum Beispiel um die Belastung der Strassen steht. Dadurch kann man sich schnell einen Überblick beschaffen, wo es denn zwickt.

Dabei schafft es der kleine Entwickler, den grossen Konkurrenten nicht nur zu imitieren, sondern in einigen Belangen sogar auszustechen. Bei ähnlichem grafischen Stil ist die Performance von Cities: Skylines nämlich vor allem bei grösseren Städten besser. Und mit "grösseren Städten" ist keine eng bebaute Siedlung gemeint.


Cities - Skylines
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Patrik Nordsiek

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Für grosse Städte bietet Cities: Skylines genügend Platz

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Skylines bietet nette Lichteffekte, deren Stil man verändern kann

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Auch der öffentliche Verkehr darf geplant werden

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Die Umgebung ist eine Herausforderung, Terraforming gibt es nur im Editor

Patrik Nordsiek am 27 Mrz 2015 @ 19:33
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