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Cities in Motion: Review

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Wer kennt das nicht: In den verdienten Feierabend zurück nach Hause reist man öfters in viel zu überfüllten, verschwitzten und lauten öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn ihr denkt, dass ihr, zumindest auf dem Reissbrett, den Nahverkehr mit Bussen, Strassenbahnen und U-Bahnen besser organisieren könnt, dann solltet ihr ein Auge auf Cities in Motion werfen. Wir haben bereits die Vollversion ausführlich getestet.

Moderne Verkehrsbetriebe sind ein hochkomplexes wirtschaftliches System und Unternehmen. Ist eine Route zu ausgelastet, könnte man einfach ein zusätzliches Verkehrsmittel anbieten, doch dann erst beginnt der Rattenschwanz. Zu welchen Uhrzeiten lässt man zusätzliche Fahrzeuge fahren? Wie viel Geld sollen die Fahrgäste bezahlen und welcher Fahrzeugtyp eignet sich am besten? Alles Fragen, die ihr euch auch im jüngst erschienenen Cities in Motion stellen müsst, denn Publisher Paradox Interactive und Entwickler Colossal Order treten das Vermächtnis des inzwischen über zehn Jahre alten Spiels Der Verkehrsgigant an. Mit einem mehr oder weniger gut gepolsterten Budget müsst ihr in vier europäischen Metropolen - Amsterdam, Berlin, Helsinki und Wien - ein fluktuierendes Verkehrsunternehmen auf die Beine stellen.



Mein Bus, meine Tram, mein Helikopter

Die öffentlichen Verkehrsmittel beschränken sich auf Busse, Strassenbahnen, U-Bahnen, Fähren und Helikopter. Je nach Zeitalter stehen euch direkt einige Modelle zur Auswahl. Neben der Kapazität an Fahrgästen pro Fahrzeug, ist für die Auswahl des geeigneten Transportmittels auch der Treibstoff ein nicht zu unterschätzender Faktor, denn in Cities in Motion unterliegen die Städte keiner konstanten wirtschaftlichen Entwicklung. Es gibt Höhen und Tiefen, und falls das Geld der Fahrgäste mal nicht so locker sitzen sollte, rächen sich leere und teure Transportmittel dadurch, dass euch die laufenden Betriebskosten förmlich auffressen. Zwar lässt sich im Sandbox-Modus das Startkapital per Regler zu Beginn des Spiels ordentlich aufstocken, in der mehrere Szenarien umfassenden Kampagne müsst ihr allerdings gut haushalten können. Zahlreiche Aufträge wie beispielsweise das Pfadfinderheim oder eine Kirche an das öffentliche Nahverkehrssystem anzuschliessen, spülen zusätzliche Einnahmen in die Kassen.

Generell solltet ihr vor grösseren Investitionen einen Speicherstand anlegen, da insbesondere der spätere Erfolg manchmal nur schwer einzuschätzen ist. Besonders der Bau von U-Bahn-Stationen oder das mühsame Verlegen von Gleisen für die Trams reissen ein immenses Loch in den Geldhaushalt. Nur ein perfektes Zusammenspiel zwischen Fahrpreis, Ausgaben für die Instandhaltung und den laufenden Betrieb sowie den Kosten für Löhne garantieren klingelnde Kassen. Konkurrenz belebt ja des Öfteren das Geschäft, in Cities in Motion seid ihr allerdings Monopolinhaber.

Jede Person ist einzigartig

Obwohl beinahe Tausende von Menschen die Strassen in Cities in Motion bevölkern, ist jede Person einzigartig. Jede trägt einen individuellen Namen und geht einer geregelten Arbeit nach. Wenn ihr mehr über eure Fahrgäste erfahren wollt, reicht ein Klick auf die entsprechende Person aus. Dank Infotafel erkennt ihr auf einen Blick, wo die Person wohnt, arbeitet und wohin die Reise gehen soll - auch wenn man hierfür beinahe eine Lupe benötigt.

Diese Informationen sind zur Planung zukünftiger Linien unabdingbar. So teilt das Spiel die Bewohner in sieben unterschiedliche Klassen ein. Es empfiehlt sich, auf die Bedürfnisse der Gruppen einzugehen. Studenten wollen beispielsweise möglichst günstig zur Uni, während es wenig Sinn macht, Touristen von ihren Hotels in langsamen Bussen zum Industrieviertel einer Stadt zu kutschieren. Zum Glück müsst ihr jedoch nicht jede einzelne Person stalkermässig bis zu ihrem Wohnort verfolgen, sondern könnt auf verschiedene Layer zurückgreifen. Je nach ausgewählter Einstellung werden so Gebäude unterschiedlich eingefärbt und ihr könnt relativ einfach Bezüge zwischen Wohnort und Arbeitsplatz herstellen. Immerhin nutzen die Einwohner gerne auch mehrere Linien, um zu ihrem Ziel zu gelangen. So lässt sich der eine oder andere zusätzliche Euro verdienen.

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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 01 Mrz 2011 @ 10:26
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