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City of Villains: Review

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Zunächst sollte City of Villains ein Add-on zum Superhelden-MMORPG City of Heroes werden, nahm dann allerdings grössere Ausmasse an, als zuvor geplant. Schliesslich wurde aus dem bösen Gegenstück ein waschechtes und eigenständiges City of Heroes-Sequel, das Ende Oktober bei uns startete. Wie viel Spass macht es, böse zu sein?

Die Inselgruppe des Bösen

Schauplatz des Spiels sind die Rogue Isles, eine Inselgruppe, deren Wurzeln im tiefen Mittelalter liegen. Schon immer waren die Inseln beliebte Zufluchtsorte für alle Arten von Abschaum und Verbrechern. Im 20. Jahrhundert übernimmt schliesslich eine mächtige Geheimorganisation namens Arachnos die Macht, angeführt von einem finsteren Herrscher namens Lord Recluse. Für ihn sind Gesetze ein Fremdwort, Anarchie wird geduldet. Aber nur, solange Arachnos von den Raubzügen anderer Gruppierungen nicht direkt betroffen ist.

Bevor ihr allerdings Inseln wie Cap au Diable, Mercy Island oder Port Oakes betreten dürft, müsst ihr natürlich zunächst einen eigenen Schurken erstellen und euch für einen so genannten Archetypen entscheiden. Zur Auswahl stehen fünf dieser Charakterklassen, die wie für ein Rollenspiel üblich gewisse Vor- und Nachteile mit sich bringen. Zu der auf Nahkampf spezialisierten Kriegerklasse gehören etwa der kräftige und widerstandsfähige Berserker und der flinke Stalker. Letzterer verfügt über präzise, schnelle Attacken und hinterhältige Tarnkräfte, hält dafür aber weitaus weniger Treffer aus als der Berserker.

Das krasse Gegenteil hierzu bildet der Vernichter mit seinen Distanzangriffen, der besser nicht direkt an der Front eingesetzt werden sollte. Er verfügt ausserdem über zahlreiche Kräfte, die seinem Team zugute kommen. Zu guter Letzt wären da noch der Dominator und der Mastermind. Während Ersterer vor allem mit para-psychologischen Kräften agiert und den Gegnern seinen Willen aufzwingt, greift Letzterer mit selbst erschaffenen Handlangern an.

Superkräfte und Co.

Habt ihr euch für eine Klasse entschieden, dürft ihr darauf folgend ein primäres und sekundäres Kräfte-Set auswählen, die jeweils exklusiv auf den jeweiligen Archetypen zugeschnitten sind. Hier wird festgelegt, welche Art von Angriffs-, Verteidigungs- und Spezialfähigkeiten euer Schurke im Laufe des Spiels erlangen kann. Jedes Set besteht aus mehreren Kräften, wovon jedoch anfangs nur die schwachen zur Auswahl stehen. Ein Berserker, der sich für Feuer-Kräfte entscheidet, darf also nicht direkt die mächtige Inbrandsetzung wählen, sondern muss sich erstmal mit der Feuerfaust zufrieden geben.

City of Villains
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Daniel Boll

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Daniel Boll am 12 Dez 2005 @ 04:30
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