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Civilization - Beyond Earth: Review

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Es hätte der Anfang von etwas ganz Neuem werden können: Die Menschheit hat ihren blauen Heimatplaneten verlassen und tingelt nun durch das All, um einen neuen Planeten zu finden. Doch kaum gelandet, geht das ganze Gezänk um Rohstoffe, militärische Kapazitäten und Erfindungen von vorne los. Na, ein Glück!

Eine kleine Geschichte der Menschheit

Es wäre eine Untertreibung zu behaupten, dass Civilization ein Klassiker der Spielgeschichte sei. Sid Meiers rundenstrategische Epen, die von der ersten Besiedlung über die Erfindung des Rads bis zum Weltraumzeitalter reichen, sind oft kopiert und nie erreicht worden. Die Erfolgsformel ist nicht etwa die, euch als virtuellen Staatschef mit der Allmacht über jede Entscheidung auszustatten. Vielmehr entwickelt Civilization seinen Reiz aus all den kleinen Meilensteinen, die euch begegnen. Vielleicht nehmt ihr euch vor, nur noch wenige Züge zu spielen, werdet dann aber durch die nächste zu gründende Stadt in drei Runden, eine neue Technologie wenige Züge später oder die Erhöhung militärischer Grenzpräsenz, um euer Territorium zu sichern, immer weiter ans Spiel gefesselt. Und schon sind drei weitere Stunden ins Land gezogen. Habt ihr Civilization V - samt Erweiterungen - für die Krone des Meier'schen Werkes haltet, dürfte euch Beyond Earth positiv überraschen.

Nicht die Neuerfindung des Rades

Das Spiel ist auf dem ersten Blick nichts anderes als Civilization. Ihr landet auf einem euch gänzlich unbekannten und aus Hexfeldern bestehenden Planeten. Zunächst gründet ihr eine Stadt, kurbelt durch den Bau verschiedener industrieller, wirtschaftlicher und kultureller Einrichtungen das Wachstum an und expandiert mit weiteren Städten. Um das Wohlbefinden des eigenen Volkes zu sichern, erforscht ihr allerlei Hightech-Gadgets aus einem riesigen Forschungsbaum - die Palette reicht von computergestützter Verwaltung über Entwicklung erdähnlicher Biotope bis hin zum Verständnis des Alien-Lebens. Trefft ihr auf andere (humanoide) Fraktionen, beginnt ein munterer Diplomatiedialog, der entweder zu einer fruchtbaren Kooperation oder einem vernichtenden Krieg führt. Um eure Zivilisation zu verteidigen, hebt ihr deshalb Militäreinheiten aus, zieht diese ebenfalls rundenweise ins Feld. Wieder dabei sind Stadtstaaten - oder Stationen im Neusprech von Beyond Earth -, die keine aktive diplomatische Rolle spielen und auf das Wohl und die Hilfe der grossen Fraktionen angewiesen sind. Loyalität honorieren diese mit Energie oder Einheiten. Das klingt vertraut? Natürlich, weil es die Essenz der Civ-Reihe ist.

Civilization - Beyond Earth Bild
Was Beyond Earth unterscheidet, sind die vielen veränderten oder neuen Details. Ihr kommt nicht als Urzeitmenschen auf dem neuen Planetenrund an, sondern als recht fortgeschrittene Abordnung der Menschheit. Rad, Strassen, Farmen und Gesundheitswesen sind deswegen keine Innovationen, sondern Standard. Für euch als Spieler bedeutet dies einen wesentlich flotteren Einstieg in das Spiel - statt nun die Grundpfeiler menschlicher Existenz erst noch zu errichten, wird sofort munter drauflos expandiert. Nicht ohne Probleme - da wären zunächst die Aliens. Eine Fraktion, ähnlich der Barbaren in der Hauptserie, die über den Planeten stromert und alle Einheiten klaubt, die sich ohne Schutz durch die feindliche Flora traut. Während Begegnungen zwischen Xenomorphen und Siedlern mit dem Tod der Kolonisten enden, können militärische Einheiten zumindest den geordneten Rückzug antreten. Fieser sind die kilometerlangen Sandwürmer, die bevorzugt vor euren Städten auftauchen und dort fast alles in Schutt und Asche legen. Gegen die Aliens ist zunächst kein Kraut gewachsen; erst durch umfangreiche Forschungen entdeckt ihr Schwachstellen und versteht die Gewohnheiten der Fremdartigen.

Civilization - Beyond Earth
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Daniel Wendorf

Civilization---Beyond-Earth


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Daniel Wendorf am 08 Nov 2014 @ 13:59
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