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Civilization IV - Beyond the Sword: Review

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Bonnersüng, Hauptstadt der westlichen Welt. Hier wurden berühmte Persönlichkeiten geboren, Armeen aus dem Erdboden gestampft, Weltwunder erschaffen und allerlei Erfindungen in die Wege geleitet. Nun, eigentlich ist Bonnersüng nur ein kleines Dorf im bergischen Land mit wenigen Einwohnern und einem kleinen Fussballverein. Im Add-on Beyond the Sword für den Strategie-Hit Civilization 4 jedoch ist es die Hauptstadt schlechthin, zumindest im Spiel des Testers.


Im letzten Jahr hatte uns die Erweiterung Warlords nicht vollends überzeugen können. Mit dem Schwerpunkt auf kriegerische Aktivitäten vermochte das Endlosspiel zwar erneut zu gefallen, doch die gebotenen Szenarien waren als Kaufgrund unzureichend. Zudem war auch hinsichtlich der Präsentation Stillstand angesagt. Auch im zweiten Zusatzpaket halten sich die grafischen Änderungen arg in Grenzen. Zwar ist die Spielwelt nach wie vor als detailliert zu bezeichnen und der schöne Zoomeffekt vom Weltall bis nah an die Städte gefällt noch immer. Doch nur wenige neuartige Einheiten erfreuen das Auge und die immer noch groben Animationen verwöhnen euch in optischer Hinsicht kaum.

Entwickler Firaxis hat sich auch in dieser Erweiterung zu nahezu hundert Prozent den spielerischen Änderungen gewidmet. Um den militärischen Aspekt nicht zu relevant werden zu lassen, liegt der Fokus nun wieder mehr bei den diplomatischen und wirtschaftlichen Belangen, was die meisten, oftmals eher friedliebenden Civilization-Veteranen freuen dürfte. Gleichwohl wird das ohnehin schon sehr umfangreiche Runden-Strategie-Spiel mit der Erweiterung nun mit noch mehr Komplexität gesegnet und richtet sich somit vorwiegend an erfahrene Spieler. Gleich elf neue Szenarien werden geboten, die zum Teil aus der Feder sehr engagierter und vor allem äusserst kreativ denkender Fans stammen. Mal vereint ihr ein zerrüttetes Reich wieder mit der restlichen Weltbevölkerung, dann wiederum seid ihr in der Zukunft mit High-Tech-Science-Fiction-Waffengattungen unterwegs und kämpft mit Cyborgs und gigantischen Panzern um die Weltherrschaft.

Bei den Neuerungen gibt es sowohl positive als auch negative Eindrücke nach den ersten Spielstunden zu vermelden. Die Spionage war im Hauptspiel bereits durchaus eine sinnvolle und insgesamt gelungene Option. Allerdings konntet ihr erst im späteren Spielverlauf darüber verfügen und wart in eurer Handlungsweise sehr eingeschränkt. Dies wurde nun deutlich aufgebohrt. Per Regler verwaltet ihr den Einsatz für eure Spionage-Aktivitäten. Ob ihr die jeweilige Forschung eures Gegners einsehen könnt oder gleich ganze Städte entdeckt, hängt wesentlich von eurem Punktevorrat ab. Sogar fremde Technologie könnt ihr auf diesem Wege erbeuten. Perfekt funktioniert die Spionage im Spiel jedoch noch nicht, denn selbst in Friedenszeiten besuchten uns die KI-Spione und vergifteten einen Teil unserer Wasserbestände. Die Bevölkerungsgrösse dabei zu halten, ist gar nicht so einfach, zumindest in den höheren Schwierigkeitsgraden.

Civilization IV - Beyond the Sword
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 29 Jul 2007 @ 19:46
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