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Civilization V - Brave New World: Review

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Mit der Erweiterung Brave New World will das Team von Firaxis dem Strategiespiel Civilization V zu einem neuen Höhenflug verhelfen. Wir verraten euch in unserem Testbericht, ob diese Absicht von Erfolg gekrönt war oder nicht.

Frisches Blut

Es ist noch nicht allzu lange her, da hatte Firaxis mit Gods & Kings die erste Erweiterung für Civilization V abgeliefert. Und obwohl sie insgesamt gesehen ein hohes Niveau erreicht hat, gefiel einigen Fans der Fokus auf Religion und Spionage nicht sonderlich. Um auch diesen Teil der Community zufriedenzustellen - und natürlich um dem Spiel weitere Facetten hinzuzufügen - legt das Team jetzt mit Brave New World ein weiteres Add-on nach. Ohne allzu viel vorwegnehmen zu wollen: ein sehr gefälliges Produkt.

Kurz nach dem Spielstart erblickt man zunächst nicht allzu viele Neuerungen. Da wäre die sogenannte Standardkost, die ein Käufer ohnehin von einer Erweiterung erwarten würde. So hat Firaxis beispielsweise die Auswahl an spielbaren Fraktionen aufgestockt. Unter anderem könnt ihr euch ab sofort auf Seiten der Brasilianer durch die Geschichte schlagen oder den naturverbundenen Zulu mitsamt deren Anführer Shaka folgen. Jedes dieser Völker verfügt über einige spezielle Eigenschaften, die sich - mal mehr, mal weniger stark - auf das Spielgeschehen auswirken. Doch mit diesen Neuerungen von Brave New World wollen wir uns gar nicht sonderlich lange aufhalten. Nur so viel: Die Völker passen gut in das bestehende Gefüge und hinterlassen einen durchdachten Eindruck.

Civilization V - Brave New World Bild

Es lebe die Kultur

Wenden wir uns lieber einem sehr viel bedeutenderen Faktor des Add-ons zu: der Kultur. Ja, ihr habt richtig gelesen. Während im Vorgänger noch die religiösen Aspekte der Gesellschaft im Vordergrund standen, dreht sich diesmal sehr viel um den kulturellen Einfluss. Klar, die Kultur war auch schon im Hauptspiel vorhanden, diente damals vornehmlich dazu, das eigene Volk zu unterhalten und somit zufriedenzustellen. Doch in Brave New World sind die kulturellen Auswirkungen noch sehr viel grösser.

So ist es beispielsweise möglich, andere Fraktionen direkt zu beeinflussen. Je mehr beziehungsweise intensiver ihr euch der Kultur widmet, desto stärker könnt ihr euren Mitbewerbern imponieren. Zu diesem Zweck stehen euch zahlreiche Aktionsmöglichkeiten zur Verfügung. Wie wäre es zum Beispiel mit der Organisation eines kleinen Konzertes? Oder aber ihr gebt wunderschöne Gemälde sowie andere Kunstwerke bei mehr oder weniger bekannten Künstlern in Auftrag. Ist euch nicht protzig genug? Ihr wollt nicht kleckern, sondern klotzen? Dann beginnt den Bau eines riesigen Weltwunders, das garantiert die neidischen Blicke der anderen Völker auf sich ziehen wird.

Nicht nur, dass ihr durch diesen kulturellen Einfluss imponieren oder diplomatische Vorteile erringen könnt. Bei Brave New World gibt es ab sofort sogar die Möglichkeit, durch die sogenannte Kulturdominanz eine Spielrunde zu gewinnen. Diese neue Siegbedingung verleiht dem Geschehen noch etwas mehr Würze und erweitert zudem die taktischen Möglichkeiten. Vor allem bei unseren Mehrspielerpartien hat das sehr viel Spass gemacht, da es stellenweise zu einem regelrechten Wettrüsten der Kulturen kam. Ein Bonus für die Langzeitmotivation.

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Andre Linken am 08 Jul 2013 @ 22:57
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