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Civilization V: Review

  Personal Computer 

Es existieren nur wenige Spieleserien, die auch nach 19 Jahren noch vollends begeistern können. Aus diesem Grund ist Civilization von der Designerlegende Sid Meier sicher eine Ausnahmeerscheinung, denn die Hauptreihe leistete sich wirklich nie grobe Schwächen. Das ist auch beim brandneuen Civilization V nicht anders, das beweist, dass Meier und sein Entwicklerteam Firaxis ohne Weiteres in der Lage sind, das klassische Welteroberungskonzept ins Jahr 2010 zu katapultieren.


Auf ein Neues

Obwohl Civilization V erst Anfang des Jahres angekündigt wurde, scheinen in dem neuesten Werk des rundenbasierten Strategieschwergewichts viele Jahre harte Arbeit zu stecken. Vor allem wollten die Produzenten das Spiel einsteigerfreundlicher gestalten, was man beim ersten Start sofort bemerkt. Schön und lobenswert sind die Tutorials, die einen entweder interaktiv an die Hand nehmen oder bestimmte Aspekte genauestens erläutern. Wer sich ein wenig in die anspruchsvolle Thematik eingearbeitet hat, kann ein normales Spiel starten und sich von den Beratern über jede noch so banale Kleinigkeit aufklären lassen. Somit werden auch blutige Anfänger behutsam an die Komplexität von Civilization V herangeführt, ohne das über 200 Seiten dicke Handbuch lesen zu müssen. Zudem wurde das komplette Benutzer-Interface aus den Vorgängern über den Haufen geworfen. Nun wird man nicht mehr durch unzählige Optionen und Menüs überfordert. Obwohl unverändert die Möglichkeiten facettenreicher kaum sein können, bleibt alles übersichtlich und intuitiv bedienbar.

Wer in der Vergangenheit nur einen Civilization-Teil gespielt hat, wird sich ohnehin sofort heimisch fühlen. Denn an dem genialen Spielkonzept wurde glücklicherweise nicht gerüttelt. So wählt man zu Beginn eine von 18 Nationen, mit der man in den Bereichen Wirtschaft, Technologie, Militär und Kultur die Welt erobern möchte. Dieses Mal gibt es nur noch einen Staatsmann pro Reich, dafür sind einige Neuzugänge wie zum Beispiel Asika von Songhai oder Ramkhamhaeng aus Siam dabei. Sie alle unterscheiden sich durch diverse Vor- und Nachteile. Bismarck (Deutsche) verfügt über eine allgemein hohe Produktivität, während Augustus (Rom) besonders viel Wert auf kriegerische Aspekte legt. Folglich ist es sinnvoll, genau zu überlegen, mit welchem Oberhaupt man loslegt.



Apropos überlegen: Nicht unbeachtet sollte man den Schwierigkeitsgrad lassen. In acht Stufen darf man sich einen aussuchen, jeder einzelne hat gravierende Auswirkungen auf das Spiel. Auf den niedrigsten Graden wird man regelrecht mit Vorzügen wie geringe Unterhaltskosten von Gebäuden in den Städten zugeschüttet, die bei den höchsten jedoch die Gegner erhalten.

Civilization V
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Sven Wernicke


Civilization-V


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Sven Wernicke am 27 Sep 2010 @ 15:43
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