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Coffee Break: Review

  Personal Computer 

In Coffee Break dürft ihr am Arbeitsplatz mal so richtig die Sau rauslassen. Kollegen mobben, allerlei Streiche spielen und Nebenbuhlern die Tour vermasseln. Eine nette Idee, aber auch nett umgesetzt?

Zwei Protagonisten stehen zur Auswahl, genannt Harald und Karl-Heinz. Beide arbeiten zusammen in derselben Abteilung ihrer Firma und pflegen ein freundschaftliches Verhältnis. Jedoch verfolgen auch beide unterschiedliche Ziele. Je nachdem, für welche Figur ihr euch entscheidet, bekommt ihr andere Missionen zugeteilt. Letztere finden jeweils innerhalb von fünf Werktagen statt, die wiederum jeweils von 9 bis 19 Uhr gehen.

Über einen gewöhnungsbedürftigen PDA könnt ihr alle wichtigen Informationen und Aufgaben abrufen. Da wäre erstmal das alltägliche Arbeitsaufkommen, das erledigt werden muss. Dazu gehören zum Beispiel die Erstellung von Fotokopien, die Erledigung von Kundentelefonaten und die Abarbeitung von Schreibkram am Computer. Das alles kostet jeweils Zeit, zwischen dreissig und sechzig Minuten. Hierzu steuert ihr euren Charakter, den ihr aus einer dreh- und zoombaren Iso-Perspektive seht, mit der Maus durch die grafisch unspektakulären 3D-Büroräume und interagiert mit den passenden Objekten via Kontextmenü. Habt ihr euch für eine Aktion entschieden, wird lediglich eine Uhr eingeblendet und im Zeitraffer passend vorgestellt. Dazu wird ein sich nie ändernder Jingle abgespielt, der mit der Zeit sehr auf die Nerven geht.

Interessanter und vor allem abwechslungsreicher sind da schon die Hauptmissionen. Um beispielsweise eine Firmenübernahme durch US-Investoren zu verhindern, müsst ihr es innerhalb einer Woche schaffen, bestimmte Kollegen ausser Gefecht zu setzen und den Besuchern aus Übersee den Aufenthalt so schrecklich wie möglich zu gestalten. Dies kann auf unterschiedliche Arten gelöst werden. So gibt es in den Büroräumen Schränke, in denen ihr nützliche Gegenstände wie Abführmittel, Salz oder Schlaftabletten finden könnt. Diese lassen sich wiederum wunderbar mit einer Tasse Kaffee kombinieren und unliebsamen Kollegen oder Gästen anbieten. Alternativ käme auch eine Kontaminierung des Wasserspenders durch Reinigungsmittel in Frage.

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Daniel Boll

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Daniel Boll am 25 Nov 2005 @ 03:43
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