GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Cold War: Review

  Personal Computer 

Cold War bedeutet übersetzt "Kalter Krieg" und das, liebe Kinder, hat nichts mit Schneeballattacken zu tun. Eher mit der politisch unterkühlten Situation von 1945 bis 1990 zwischen West und Ost, genauer zwischen Russland und den Vereinigten Staaten. Der Kalte Krieg ist also die Grundlage für euer Splinter Cell ähnliches Abenteuer.

Der Kalte Krieg war die Blütezeit von CIA und KGB. Beides Spionagegesellschaften, die eine für die USA, die andere für den ideologischen Erzfeind Russland. Genauer gesagt hiess der Schauplatz damals noch Sowjetunion. Brisante politische Ereignisse, die beinahe Auslöser für den Dritten Weltkrieg mit Atomwaffen waren, hatten unzählige Aufträge für die Geheimdienste zur Folge. Spionageagenten und Auftragskiller waren ganz gross im Kommen. Vermutlich hatte auch James Bond seinen Erfolg der prekären Lage zu verdanken. Den spielt ihr im Action-Taktik-Abenteuer Cold War zwar nicht, dafür aber jemanden, der Bond und Sam Fisher (Splinter Cell) augenscheinlich als grosse Vorbilder hatte: Matt Carter.

Vom Regen in die Traufe

Carter ist zunächst gar kein Geheimagent oder gar ein Killer. Eher machte sich der Journalist auf nach Russland, um dort interessante Gespräche zu belauschen und Fotos für seine Story zu schiessen. Schnell stolpert der Gute prompt in einen mörderischen Komplott hochrangiger Politiker und wird geschnappt. Zusammen mit einem echten amerikanischen Agenten gelingt ihm die Flucht. Dazu müssen auch noch Beweise gefunden werden, die einen angehängten Mord richtig darstellen und Licht in die zwielichtigen politischen Verhältnisse bringen. Überraschungen inklusive. Euer Einsatz beginnt bereits vor der Gefangenschaft - danach geht?s im russischen Gefängnis und im Kreml rund. Kann die interessante Story auch von einem guten Spiel getragen werden?

Nicht ganz. Zunächst wird zu Spielbeginn das Auge mit hübscher Grafik verwöhnt. Ihr startet vor einem russischen Gebäude im nächtlichen Regen, schleicht euch an Wachen heran und setzt diese durch beherzte Nackenschläge ausser Gefecht. Hübsche Leuchteffekte, vom aktuell beliebten Glow-Effekt aufgeblasen, und nette Bewegungsanimationen lassen auf entsprechende Handwerkskünste der Spieldesigner schliessen. Atmosphärisch lehnt sich Cold War an Splinter Cell an. Dunkle Ecken, nächtliche Szenarios und Wachen mit gesteckten Laufrouten sind ideales Terrain für einen Schleich-Shooter. Trotz der konsequenten Düsterheit sind in Cold War mehr Farben als in Splinter Cell auszumachen. Richtig bunt treibt es Matt Carter deshalb aber noch lange nicht.

Sam Guyver

Mittels Mausrad bestimmt ihr die Laufgeschwindigkeit der Spielfigur. Neben dem gemütlichen Gehen sind auch ein schnelleres Laufen und ein vorsichtiges Schleichen möglich. Wird dabei gleichzeitig die Shift-Taste festgehalten, duckt sich Carter und kann sich so noch unauffälliger fortbewegen. Eine blaue Skala am unteren rechten Bildschirmrand füllt sich, sobald Carter für andere sichtbar wird. Bewegt er sich etwa durch grelles Scheinwerferlicht eines Autos oder unter Laternen hinweg, schlägt der Warnpegel nach oben aus. In einer dunklen Ecke lauernd droht keine Gefahr, entdeckt zu werden. Es sei denn, er schnippst mit den Fingern, um Wachen von ihrer Position abzulenken. Das ist eine von vielen Möglichkeiten, denn Carter entpuppt sich nämlich auch als ein richtiger MacGuyver.

Cold War
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Thomas Richter

Cold-War


Cold-War


Cold-War


Cold-War


Thomas Richter am 03 Nov 2005 @ 22:15
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen