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Colin McRae - DiRT 2: Review

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Codemasters bietet alles, was das Herz eines Rennfahrers höher schlagen lässt. Race Driver GRID ging mit Hochgeschwindigkeitsboliden an den Start und ließ uns gleichzeitig über die neu eingeführte EGO-Engine staunen. Die weiterentwickelte Engine kommt nun in

Colin McRae: DiRT 2

zum Einsatz. Doch nicht nur visuell soll uns das Spiel beeindrucken. Legt DiRT 2 eine neue Bestzeit hin?

Tribut

Ein Video von Colin McRae flimmert über den Bildschirm. Es zeigt schöne Bilder, Highlights seiner zweifellos glorreichen Karriere und seiner Unfälle, die er fast schon wundersam überleben konnte. Im September 2007 hatte er, gemeinsam mit drei weiteren Insassen, leider nicht so viel Glück. McRae, am Steuer eines privaten Helikopters, verlor zusammen mit seinem Sohn, dessen Freund und seinem langjährigen Kumpel bei einem Absturz sein Leben. Das Video, welches Codemasters zeigt, ist der Abschluss eines Tribute-Events. Es ist eine wunderbare Hommage. Ein letztes Mal erheben sich Spieler, Entwickler und Publisher vor einer Motorsport-Legende.

Dennoch muss es irgendwie weitergehen. Das hat sich Codemasters wohl auch gedacht und schickt Dirt 2 ins Rennen. Der Titel erschien bereits im September für PlayStation 3 und Xbox 360, jetzt ist er endlich auch für den PC erhältlich. Auf diese Version wollen wir uns konzentrieren. Eines jedoch gleich vorweg: Ausser einiger minimaler Feinheiten, auf die wir im Test noch eingehen werden, unterscheiden sich Konsolen- und PC-Versionen überhaupt nicht.

Schickes Menü

Eine Sache muss man den Entwicklern schon lassen: Die Menüs sind einfach klasse! Im Falle von Dirt 2 spielt sich alles in und um einen Wohnwagen ab. Der Spieler kann sich darin frei herumdrehen und die verschiedenen Menüpunkte auswählen. Da wäre die Karte, die als Untermenü für die Dirt-Tour, dem Herzstück des Spiels, fungiert. Zwei Tische, genau gegenüber, sind für Extras (z.B. Credits und DLC) sowie Statistiken reserviert. Dazwischen hängt ein Plakat, welches in den Multiplayer-Modus eintauchen lässt. Dann gibt es noch zwei Türen: Eine führt aus dem Wohnwagen, die andere aus dem Spiel. Alles ist glaubwürdig hergerichtet, inklusive Fernseher für die Renn-Tutorials.

Im Aussen-Bereich findet man die Optionen, eine News-Abteilung, welche über die neuesten Infos aus der Dirt-Tour informiert, sowie die Auswahl eures Fuhrparks. Dieser fällt im Gegensatz zum Vorgänger etwas kleiner aus, was allerdings nicht sonderlich ins Gewicht fällt, da man auch mit den rund 30 Fahrzeugen, die das Spiel bietet, mehr als zufrieden sein kann. Von Buggys für die Baja-Rennen über den McRae R4 bis zum Mitsubishi Evo für Rallye-Events finden sich viele weitere bekannte und unbekannte Fahrzeuge für jede Disziplin.

Von denen finden sich in der Dirt-Tour nämlich massig. Trailblazer ist eine Art Point-to-Point-Rallye ohne Beifahrer. Natürlich gibt es auch Rallyes mit Beifahrern. Raid setzt den Spieler an das Steuer schwerer Trucks, Buggys und Co. Acht dieser Monster kämpfen auf kurzen Kursen mit vielen Sprüngen und engen Kurven um den Sieg. Die gleichen Wagen werden auch bei Landrush eingesetzt, einer Point-to-Point-Rallye mit langen Strecken und vielen natürlichen Hindernissen. Rallye Cross hingegen bezeichnet nichts anderes als Rundkurs-Rennen. Einige Disziplinen bieten auch Variationen an. Rallye Cross kann beispielsweise normal, als Last Man Standing- oder Domination-Rennen gefahren werden.

Colin McRae - DiRT 2
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Manuel Wecker


Colin-McRae---DiRT-2


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Manuel Wecker am 15 Dez 2009 @ 20:00
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