GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Company of Heroes - Opposing Fronts: Review

  Personal Computer 

Das im Zweiten Weltkrieg angesiedelte Company of Heroes schlug im Echtzeit-Strategie-Sektor ein wie eine Bombe. Packende Szenarien, vollgepackt mit geskripteten Ereignissen, und eine fulminante Grafik-Engine, die in diesem Genre bislang nicht bekannt war, sorgten auch bei uns für eine Traumwertung von satten 9 Punkten. Mit der jetzt veröffentlichten Episode Opposing Fronts ist der Krieg noch immer nicht vorbei!

Auch im Jahr 2007 sind zumindest virtuell noch nicht alle Schlachten des Zweiten Weltkriegs geschlagen, auch wenn inzwischen immer wenige Spiele in diesem Genre erscheinen, da der Markt gesättigt zu sein scheint. Wie dem auch sei: nach dem sehr erfolgreichen Company of Heroes setzt Homeworld-Entwickler Relic dem hervorragendem RTS-Spiel mit Opposing Fronts noch eins drauf. Mit insgesamt zwei brandneuen Kampagnen und zwei neuen Fraktionen versucht Relic, mit der neuen Standalone-Episode die Schlacht um die Käufer für sich zu gewinnen.

Im Sommer 1944 beginnt die letzte grosse Phase des Zweiten Weltkriegs, im Spiel aufgeteilt in zwei Feldzüge. Als Angehöriger der 2. Britischen Armee ist es eure Aufgabe, einen Brückenkopf in die Reihen der Deutschen zu schlagen. Schlüsselpunkt in der alliierten Kampagne ist die Stadt Caen, die als wichtigster Verkehrsknotenpunkt in der Normandie auf jeden Fall gesichert werden muss. Doch bevor der Weg bis in die Reichshauptstadt Berlin frei ist, müssen die Alliierten in den Niederlanden zunächst die Operation Market Garden erfolgreich beenden. Ein einfaches Unterfangen, wäre da nicht die Panzer Elite-Kampfgruppe der Deutschen mit einer eigenen Kampagne im Spiel, die sich den Alliierten todesmutig entgegenwirft.

Wie schon im Hauptprogramm erwarten euch auch in Opposing Fronts ergreifende Schlachten, die das Wort Schlacht auch wirklich verdient haben. Während ihr in der deutschen Kampagne relativ oft bestimmte Positionen unter keinen Umständen an den Feind verlieren dürft, kämpft ihr auf Seiten der Alliierten um jedes Stück europäischen Bodens, den ihr erobert habt. Ansonsten haben die Entwickler das altbewährte Spielprinzip um die Eroberung und die Verteidigung von Schlüsselpositionen zum Glück nicht verändert. Noch immer müsst ihr Wegmarken erobern und halten, um Nachschub an frischen Truppen zu bekommen. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen sind Treibstoff- und Munitionsdepots, die eure Front mit den stets dringend benötigten Kampfmitteln versorgen, denn Company of Heroes: Opposing Fronts ist eines der wenigen Spiele im Zweiten Weltkrieg, die den Basisbau und die direkte Truppenausbildung auf dem Schlachtfeld unterstützen. Trotz der Möglichkeit, immer wieder Nachschub an gesunden Truppen anzufordern, solltet ihr jede Deckung, die sich euren Leuten bietet, ausnutzen und eure Einheiten nach einem Gefecht regenerieren lassen, da die Ausbildung einer neuen Armee sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

Die beiden neuen Fraktionen im Spiel, die Briten und die Panzer Elite der Deutschen, spielen sich im Vergleich zu den aus CoH bekannten Völkern erfrischend anders. Die britische Armee ist besonders auf die Verteidigung von Gebieten spezialisiert, dennoch agiert sie schnell genug, um sich neuen Gegebenheiten flexibel anzupassen. Den Kern der Briten bildet der mobile Kommandostützpunkt. Mit diesem leicht verwundbaren LKW sind die Inselbewohner in der Lage, an jedem beliebigen Ort eine mobile Basis zu errichten, die kontinuierlich Nachschub produziert. Zusätzlich gibt es jeweils einen Kommando-LKW, der sich um den Bau von Panzern oder um die Ausbildung von Infantierietrupps kümmert.

Company of Heroes - Opposing Fronts
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Alexander Boedeker

Tags:
CoH

Company-of-Heroes---Opposing-Fronts


Company-of-Heroes---Opposing-Fronts


Company-of-Heroes---Opposing-Fronts


Company-of-Heroes---Opposing-Fronts


Alexander Boedeker am 19 Okt 2007 @ 08:39
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen