GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Company of Heroes - Tales of Valor: Review

  Personal Computer 

Es hat etwas gedauert, aber jetzt ist es soweit. Nach dem gigantischen Erfolg von Company of Heroes und dem ersten Add-on Opposing Fronts steht nun Zusatzpack Nummer Zwei zum Strategie-Hit bereit. Das hört auf den Untertitel Tales of Valor, also zu deutsch in etwa Geschichten von Heldenmut, und bietet dem hungrigen Strategie-Fan drei neue Kampagnen, acht neue Einheiten und drei neue Mehrspieler-Modi. Dafür müsst ihr lediglich 30 Euro bezahlen und braucht nicht einmal das Hauptspiel, denn Tales of Valor ist wie Opposing Fronts ein eigenständig laufendes Add-on. Das klingt alles recht vielversprechend, oder? Nun, das ist alles Definitionssache...

Du bist eine Kampagne? Dass ich nicht lache!

Wenn man generell im Strategie-Genre von einer Kampagne spricht, meint man eine inhaltlich zusammenhängende Aneinanderreihung einer grösseren Anzahl von Missionen einer Partei, die den Spieler im Verlauf mit verschiedenen Szenarien, Aufgaben und Örtlichkeiten konfrontiert. Soweit die Definition. Das Entwicklerstudio Relic sieht das anscheinend etwas anders.

Zu Beginn von Tales of Valor schlüpfen wir in die Rolle der bösen Deutschen. Wir kommandieren einen mit fünf Mann besetzten Tiger-Panzer und mähen mit ihm durch ein von Alliierten besetztes französisches Dorf. Dumm nur, dass wir bald in den Lauf einer Panzerabwehrkanone blicken und unsere Deutschen schnell aus ihrem Gefährt türmen und sich von Deckung zu Deckung robbend per Pedes aus dem Dorf zurückziehen, nur um kurz darauf mit einem neuen und verbesserten Tiger-Panzer die übrigen Feinde im Ort endgültig niederzumähen. Hallali, wir haben gesiegt. Nun, zum besseren Verständnis, liebe Leser, was ihr eben gelesen habt, war mitnichten die detaillierte Inhaltsbeschreibung der ersten Mission. Nein, das war die ganze erste Kampagne!

Was wir euch hier in wenigen Zeilen beschrieben haben, teilt Tales of Valor in drei einzelne Missionen auf, die aber allesamt direkt aneinander anknüpfen, auf der selben Karte spielen und rein technisch ohne weiteres auch als eine grosse Mission hätten umgesetzt werden können. Zum Mitschreiben: Die erste Kampagne von Tales of Valor besteht aus drei kurzen Missionen, die effektiv wie eine Mission wirken. Wer jetzt glaubt, dass das die Ausnahme ist, der täuscht sich.

Auch die beiden folgenden Kampagnen, in denen ihr zunächst die Amerikaner und dann noch einmal die Deutschen spielt, sind genauso aufgebaut und dementsprechend auch genauso kurz. Wer sechs Stunden investiert, hat alle drei Geschichten durch. Ganz offensichtlich ist es übrigens in allen drei Kampagnen gerade 17 Uhr, also Tea Time. Anders können wir uns nicht erklären, dass die in Opposing Fronts eingeführten Briten in Tales of Valor wieder spurlos verschwunden sind.

Company of Heroes - Tales of Valor
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Tobias Kuehnlein

Tags:
CoH

Company-of-Heroes---Tales-of-Valor


Company-of-Heroes---Tales-of-Valor


Company-of-Heroes---Tales-of-Valor


Company-of-Heroes---Tales-of-Valor


Tobias Kuehnlein am 28 Apr 2009 @ 09:53
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen