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Condemned - Criminal Origins: Review

  Personal Computer 

Erinnern wir uns an die Ankündigung von Condemned: Criminal Origins zurück. In der Pressemitteilung versprachen Entwickler Monolith und Publisher Sega einen "spannenden Psycho-Thriller mit unglaublich realistischen, interaktiven Umgebungen und cineastischen Qualitäten". Ab dem heutigen Tag ist das Spiel im Handel erhältlich. Und so viel sei gesagt: Es wird euch das Blut in den Adern gefrieren lassen!

Thomas auf der Flucht

Der medial begabte FBI-Agent Ethan Thomas wird des Mordes beschuldigt. Er soll zwei seiner Kollegen erschossen haben und befindet sich jetzt auf der Flucht vor den Behörden, um seine Unschuld zu beweisen. Und unschuldig ist er wirklich, treibt doch ein psychopathischer Serienkiller, der in Wahrheit für die Morde verantwortlich ist, ein böses Spiel mit ihm. Ethans Kollegin Rosa von der Forensik und der mysteriöse Malcolm Vanhorn, dessen Hilfsbeweggründe nicht so ganz klar sind, sind fortan seine einzigen Verbündeten.

Die Suche nach dem Serienkiller wird euch durch grösstenteils heruntergekommene Locations führen, etwa abrissreife Gebäude und stillgelegte U-Bahn-Stationen. In der Stadt herrscht nämlich das blanke Chaos. Zahlreiche Einwohner sind wahnsinnig geworden - randalieren, prügeln und morden sich durch die Viertel. Wie eine Krankheit scheint sich die Gewalt überall verbreitet zu haben. Sterbende Vögel scheinen in irgendeinem Zusammenhang damit zu stehen, sind doch gerade an Orten mit hoher Verbrechensrate besonders viele Kadaver zu finden.

Ihr steuert Ethan sehr intuitiv aus der Ego-Perspektive, habt es jedoch nicht mit einem gewöhnlichen Ego-Shooter zu tun. Springen oder Ducken ist nicht möglich, es sei denn, es wird vom Programm vorgegeben. Munition und Schusswaffen, wie Maschinenpistolen und Schrotflinten, sind Mangelware, stattdessen setzt ihr euch mit diversen Schlagwaffen zur Wehr, und davon gibt es reichlich. Reisst Rohre aus und Schilder von den Wänden, nutzt Äxte, Brecheisen, Holzlatten, Nagelbretter, Schaufeln, Schubladen oder Vorschlaghämmer - der makaberen Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Auch eure Widersacher, meist irgendwelche Penner oder Halbstarke, wissen die Umgebung für sich zu nutzen. So kann es passieren, dass euch ein Möbelstück entgegengeflogen kommt oder ihr durch ein kleines Wandloch angegriffen werdet.

"Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth" lässt grüssen

Schon zu Anfang wird deutlich, dass die F.E.A.R.-Macher im wahrsten Sinne des Wortes ihre Hände im Spiel hatten. Langsamen Schrittes durchschreitet ihr die teils düsteren, teils von flackernden Lichtern durchsäumten und verwüsteten Räumlichkeiten, hört von weitem unheilschwangere Geräusche und Schreie und wisst genau, dass hinter jeder Ecke wieder ein Unheil warten könnte. Ab und zu blenden sich in einem verrauschten Schwarz-Weiss gehaltene, surreal wirkende Rückblenden und Visionen ein - meist so unerwartet, dass ihr zurückschrecken werdet und zwar nicht nur ein Mal. Des Weiteren werden sämtliche Aktionen von Ethan authentisch aus der Ego-Perspektive dargestellt. Ob er nun niedergeschlagen wird, auf den Boden kotzt oder durch einen Holzboden bricht, stets betrachtet ihr das Geschehen aus seinen Augen, was zeitweise dann auch eine entsprechend wackelige Kamerasicht zur Folge hat. Übrigens könnt ihr stets eine Taschenlampe aktivieren, deren Energie niemals ausgeht und die euch auch nicht in anderen Aktionen behindert.

Condemned - Criminal Origins
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Daniel Boll

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Daniel Boll am 12 Apr 2006 @ 14:57
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