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oczko1

Conflict Zone: Review

  Personal Computer 



Doch die Maustasten behalten immer dieselbe Funktion. Wie zum Beispiel bei er Einheitensteuerung. Wie schon in

StarCraft

zu sehen war, sind einige Einheiten schneller oder bzw. langsamer als andere. Hier wurde jedoch ein bisschen übertrieben, da Panzer ein Rennen mit einem Jeep schon fast für sich entscheiden kann. Oder der Jeep nur wenig schneller ist als ein Soldat, der mit einer MG oder einem Panzerraketenwerfer unterwegs ist. Insgesamt, so finde ich, sind die Einheiten zwar gut und flüssig animiert, jedoch bewegen sie sich zu schnell,
was schon mal zu Problemen führen kann, da man seine Einheiten erst auf der Hälfte des Weges wähnt, diese aber schon beim Gegner angekommen sind. Um solches zu verhindern verfügt man über eine kleine Karte, die sich vergrössert wenn man mit dem Cursor darüber fährt.

Für echte Strategen, die durch die

Sudden Strike

oder

Command and Conquer

Schule gegangen sind, wird dieses Spiel wohl keine allzu grosse Herausforderung darstellen, da es in erster Linie auf direktem Kampf und nicht auf strategischer Planung basiert. Das heisst: Viele Einheiten produzieren und angreifen, anstatt taktisch vorzugehen.

Grafik

Naja, bei der Grafik wurde der Anschluss ein wenig verpasst. Trotz der langsam aber immer stärker aufkommenden 3D Grafik, ist das Spiel nicht der Knüller, wenn es um Sachen Farbenpracht oder stimmungsvolle Landschaften geht. Das ganze Drumherum gleicht eher einer, mit dem Programm

Bryce

geschaffenen Landschaft, eines Otto Normalverbrauchers, als einer aufwendigen Arbeit von ein paar Programmieren. Die Einheiten sind gut animiert und die Raucheffekte und Geschosse wurden liebevoll animiert.

Sound

Stimmungsvoller Sound kann man nicht gerade erwarten. Jedoch ist der Sound angenehm anzuhören, wirkt aber nicht adrenalinfördernd auf den Körper, was von gewagten Feldzügen abhält. Eine Atmosphäre in der es sich richtig Krieg treiben lässt wurde also nicht geschaffen und darunter leidet im Endeffekt auch der eigentlich wichtige Spielspass und die Langzeitmotivation. Doch der Sound lässt sich, wie bei den meisten Games abstellen und man kann sich so eine CD oder ein paar MP3-Files mit Hardcoremusik während des spielens reinziehen.





Fazit

Nehmen wir mal die positiven Eigenschaften und werfen sie mit allen Negativpunkten in einen Topf, so erhält man eine Suppe, die angenehm zu essen ist. Aber auch nicht mehr. Keine speziellen Aromate oder Zutaten, die die Suppe besser schmecken lassen würden. Einen faden Nachgeschmack hat sie aber. Da der Schwierigkeitsgrad der Missionen stetig ansteigt. Angefangen von kinderleicht bis zu megaschwer. Und das geht schneller als man denkt. Ich würde das Game vor allem jenen empfehlen, die sich im StarCraft Universum oder bei ähnlichen spielen, wo strategisches Geschick gefragt ist, genervt gefühlt haben und sich hier, dem dumpfen Zerstören widmen können.

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Admin am 07 Mrz 2005 @ 15:04
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