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Confrontation: Review

  Personal Computer 

Basierend auf dem gleichnamigen Tabletop-Spiel, versetzt Confrontation den Spieler in die Fantasy-Welt Aarklash, wo sich vier grosse Fraktionen erbitterte Kämpfe um die Vorherrschaft liefern. Magische Fähigkeiten sind dabei genauso vertreten wie technologischer Fortschritt, welcher sich etwa in genmanipulierten Geschöpfen äussert.

Für Merin!

Im Laufe der umfangreichen Kampagne treffen die frommen menschlichen Greifentempler auf gefährliche Kampfklone in den unterirdischen Laboratorien der technomantischen "Skorpione", die unter dem Schakalbanner kämpfenden Orks, sowie werwolfartige Kreaturen. Die einzelnen Missionen innerhalb von oft schlauchartigen Levels werden durch (von einem sehr guten deutschen Erzähler vorgetragene) Texte sowie kleine Zwischensequenzen in Spielgrafik eingeleitet oder auch mal unterbrochen. Kenner des Szenarios werden daran sicherlich ihre Freude haben. Sehr schade finden wir aber, dass auf Interaktionen zwischen Partymitgliedern und vor allem auch auf richtige Dialoge verzichtet wurde und schon deshalb die insgesamt zwölf spielbaren Helden arg blass bleiben. Diese geben lediglich ein paar dümmliche Sätze als Antwort auf Befehle zum Besten. Sympathieträger sehen anders aus.

Ein Codex wird ständig erweitert und liefert neben zahlreichen Details zur Hintergrundgeschichte oder den Charakteren etwa auch Infos über Fähigkeiten der Gegner - unverständlich bleibt aber, warum dieses nützliche Lexikon nur umständlich vom Hauptmenü aus zugänglich ist, statt wie bei anderen Spielen direkt im Bereich vom Inventar.

Confrontation Bild

Feurige und unsichtbare Damen

Maximal vier Kämpfer bewegen sich in zoom- und drehbarer Iso-Ansicht durchs Gelände. Die Auswahl der gerade gesteuerten Figuren erfolgt mit den F-Tasten, über Mausklicks auf die Person selbst oder deren Porträt sowie bei mehreren Charakteren durchs Ziehen eines Rahmens um dieselben. Die Position der jeweiligen Figur innerhalb der Gruppe kann mit wenigen Handgriffen angepasst werden. Davon hängt unter anderem ab, wer bevorzugt Treffer der Widersacher einstecken wird. Per Rechtsklick bläst man zum Angriff, der durch die jeweilige Standardattacke mit einem von jeweils zwei wechselbaren Waffentypen erfolgt. Nur damit kommt man aber nicht weit, sodass die Spezialfähigkeiten zum Einsatz gebracht werden müssen. So lassen sich etwa Angriffe von Verbündeten verstärken, Verletzte heilen oder unliebsame Statusveränderungen austeilen. Figuren wie die Pyromantin entfesseln sogar Meteoritenschauer und andere Zaubertricks.

Interessant ist in diesem Bereich auch die Schattenverwandter-Fähigkeit der Assassine, die sie gezielt zwecks vorübergehender Unsichtbarkeit in feindlichem Gebiet einsetzen muss, um nicht von der Übermacht das Lebenslicht ausgeblasen zu bekommen. Bevor das passiert, verfallen die angeschlagenen Helden übrigens erst in einen Todeskampf. Der Rest des Teams kann dem am Boden herumröchelnden Kumpel zur Hilfe eilen und ihn innerhalb eines gewissen Zeitlimits wieder auf die Beine bringen. In Ruhe gelassen, das heisst also ausserhalb von Gefechten, regenerieren die Recken ihre Gesundheit recht schnell automatisch. Drei Schwierigkeitsgrade stehen zur Auswahl und dürfen auch zwischendurch geändert werden.

Confrontation
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 16 Apr 2012 @ 19:12
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