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Constantine: Review

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Pssst liebe Leser. Seid mal ganz still jetzt und bewegt euch bitte nicht. Wenn ihr euch ganz ruhig verhaltet, könnt ihr ihn vielleicht entdecken. Ja, da vorne ist er, tummelt sich unter seinen Artgenossen und wagt sich kaum aus dem Dickicht hervor. Der gemeine possierliche Constantine ist sehr schreckhaft, weiss er doch als Tierchen der Gattung Filmumsetzung, dass er immer ganz genau unter die Lupe genommen wird, bevor sich ein Liebhaber dafür findet.



Wenn ihr den kleinen Constantine in euer Zuhause aufnehmt, solltet ihr wissen, dass er noch ein junges Tierchen ist. Schon nach kurzer Zeit häutet sich Constantine und schält seine durchsichtige Plastikhaut ab. Dann erst zeigt Constantine seine Bereitschaft, mit euch zu spielen. Wenn ihr ihn in euer DVD-Laufgehege legt, surrt er friedlich vor sich hin und lässt sich liebevoll installieren. Kurz danach jedoch geht es auch schon los, Constantine wird gesprächig und zeigt euch seine Geschichte. In herrlichen Bildern vermittelt er euch, dass er ein aus der Hölle entflohener Selbstmörder ist, der zu übersinnlichen Fähigkeiten gelangte. Constantine hat leider eine schlechte Angewohnheit: Er trinkt und raucht deutlich zu viel. Aufgrund seines Suizids wurde er von Gott abgewiesen und fortan von des Teufels Schergen gejagt. Weiterhin plappert Constantine etwas von umherwandelnden Halbdämonen und einem heiligen Artefakt, welches nicht in die falschen Pfoten geraten darf.

Na, da haben wir uns aber ein nettes Tierchen nach Hause geholt! Flugs schnallen wir den nach Erlösung flehenden Constantine an die Tastatur oder Gamepad-Leine und machen einen kleinen Spaziergang mit ihm durch die Vorstadt. Doch die hat sich gewaltig verändert, denn Constantine hat die Gabe, zwischen den Welten zu wandeln. Wer von euch zu Hause bereits ein süsses Buffylein, einen kecken Blade oder einen ausgewachsenen Max Payne im Käfig hat, kennt bereits viel der typischen Charaktereigenheiten von Constantine. Dreht er sich einmal um die eigene Achse, verlangsamt sich für einen kurzen Moment die Zeit. Unnütze Zusatzmöglichkeit, die eigentlich nie gebraucht wird. Constantine spielt gerne mit kräftigen Zaubersprüchen herum und mag es, wenn ihr ihn mit Handfeuerwaffen, Armbrüsten oder einem Flammenwerfer ausstattet. Selbst mit Weihwasser spielt er gerne und wirft kleine Granaten des heiligen Wassers auf seine Spielkameraden.

Diese Spielgefährten mögen Constantine aber gar nicht leiden und wollen ihm dauernd an den wehenden Ledermantel. Glücklicherweise erkennt er viele seiner potentiellen Gegner mit seinem Wahrheitsblick, der euch nicht nur im Dunkeln bei der Orientierung hilft, sondern auch Schwachstellen der Gegner anzeigt. Ab und an muss Constantine auch seine grauen Zellen ein wenig anstrengen, wenn er mit euch durch die Umgebungen tollen will. Denn gelegentlich ist es notwendig, einen Schalter zu finden oder eine Kiste zu verschieben, um in den nächsten Bereich zu gelangen. Für einen geübten Action-Adventure-Liebhaber aber kein Problem, denn Constantine verhält sich äusserst gutmütig und selten bissig bei den Rätseleinlagen.

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Admin am 10 Mrz 2005 @ 08:06
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