GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Cops 2170 - Power of Law: Review

  Personal Computer 


Cops 2170: Power of Law

ist eine Mischung aus Fallout und Jagged Alliance gepaart mit einer voll dreh- und zoombaren 3D-Engine. Klingt doch wirklich interessant! Dreamcatcher zeigt aber, dass es auch in die Hose gehen kann.



Als Polizeiakademieabsolventin Katrin müsst ihr die Strassen im Jahre 2170 von kriminellem Gesindel säubern. Im Polizeirevier deckt ihr euch zunächst mit Medikits, Schutzwesten und Waffen ein und besorgt euch einen Partner, dessen Kontrolle ihr ebenfalls übernehmt. Sind beide Charaktere ausgerüstet, dürft ihr "die Objekte aufgeben". Die misslungene Übersetzung will euch sagen, dass ihr die Mission beginnen könnt.

Einen relativ kurzen Ladescreen später findet ihr euch in einem düsteren Stadtsektor wieder, in dem sich einige eurer Kollegen gerade heftige Gefechte mit einer Bande liefern. Habt ihr Katrin im Polizeirevier mit der Maus noch in Echtzeit durch die Gegend geklickt, wird bei Kämpfen automatisch in einen rundenbasierten Modus geschaltet. Dann kosten sämtliche Bewegungen Aktionspunkte. Sind eure Punkte verbraucht, müsst ihr die Runde beenden und der Gegner ist am Zug.

Dumm gelöst ist es, dass ihr selbst dann im Rundenmodus seid, wenn sich keine Gegner in der Nähe aufhalten. Durch die vor allem im späteren Spielverlauf äusserst ungenauen Missionsziele kann es passieren, dass ihr zwanzig Runden durch ein Areal irrt, nur weil ihr nicht wisst, wo genau sich ein Gegner gerade aufhält. Dazu tragen auch die sogenannten "verdeckten Feindbewegungen" bei. Ihr seht nur selten, in welchem Gebiet sich ein Gegner ungefähr bewegt. Stattdessen wird das Areal von einem Statusbildschirm verdeckt. Hier hätten sich die Entwickler an der Jagged Alliance-Reihe orientieren sollen. Dort wurde erst in den Rundenmodus geschaltet, wenn Gegner in der Nähe waren. Bei Feindbewegungen konnte man ausserdem wenigstens die Landschaft sehen.

Sind Gefechte erfolgreich beendet worden, landet man nicht etwa wieder im Polizeirevier, sondern darf das Areal in Ruhe erforschen. Von herumstehenden NPCs erfahrt ihr mehr über die Gegend und erhaltet Aufträge, die automatisch in euer sehr unkomfortables Journal eingetragen werden. Dort dürft ihr auch eine echt witzlose Stadtkarte abrufen, die absolut nicht zur Übersicht beiträgt und eher verwirrend wirkt als sonst was.

Die Dialoge mit NPCs laufen selbständig ab und dürfen von euch nicht aktiv beeinflusst werden. Doch trotzdem ist die Handlung non-linear, denn ihr dürft sie durch eure Taten beeinflussen. Ich nenne mal ein Beispiel von der ersten Mission: Dort wird die Tochter eines einflussreichen Menschen sowie das Mitglied eines Syndikats von Mutanten gefangen gehalten. Das kriminelle Syndikat bittet euch, die Mutanten zu erledigen und verspricht, euch bei eurer Karriere auf die Sprünge zu helfen. Die Mutanten dagegen wollen eben jene Syndikatbande tot sehen, weil die ihnen den Weg in die Basis versperren. Nun liegt es an euch. Tötet ihr die Mutanten und riskiert dabei den Tod der Geiseln oder bringt ihr die Bande zur Strecke und macht euch damit mächtige Feinde?

Cops 2170 - Power of Law
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Admin

Cops-2170---Power-of-Law


Cops-2170---Power-of-Law


Cops-2170---Power-of-Law


Cops-2170---Power-of-Law


Admin am 07 Mrz 2005 @ 15:09
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen