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Counter-Strike - Global Offensive: Review

  Personal Computer 

Viel Zeit ist vergangen, seit Counter-Strike als Mod für den Klassiker Half-Life erstmals veröffentlicht wurde. Mittlerweile ist Counter-Strike ein eigenständiges Spiel und im eSport so wenig wegzudenken wie der FC Bayern aus der Bundesliga. Die beiden erfolgreichsten Versionen Counter-Strike 1.6 und Counter-Strike: Source haben eine sehr treue Fangemeinde, und nun startet Valve mit Counter-Strike: Global Offensive, kurz CS:GO, den Versuch, ein weiteres Spiel der Reihe unter den durchaus kritischen Fans zu etablieren.

Alles Office, oder was?

Das klassische Gameplay hat sich auch in CS:GO nicht wesentlich verändert. In traditioneller SWAT-vs.-Terrorist-Manier müssen Bomben gelegt/entschärft, Geiseln verteidigt/befreit oder alternativ alle gegnerischen Spieler um die Ecke gebracht werden. Dabei toben wir uns auf den bekannten Karten wie Dust, Office und Italy genauso aus wie auf der neuen Nuke-Map. Auch die liebgewonnenen Wummen der Reihe sind von der AK-47 bis zur AWP alle vorhanden. Doch natürlich gibt es auch ein paar neue Waffen. So dürfen wir nun mittels Molotowcocktail/Brandgranate dem Gegner mächtig Feuer unterm Hintern machen oder ihn im Nahkampf mittels Elektroschocker zu Boden bringen. Auch die Ködergranate ist interessant: Sie kann dazu verwendet werden, den Feind in die falsche Richtung zu locken. Es wird spannend zu sehen, welche Waffen sich in der Community so richtig durchsetzen werden. Besonders der Molotowcocktail/die Brandgranate hat in engen Maps eine Menge Potenzial, ist aber mit 850 US-Dollar auch nicht unbedingt ein Schnäppchen. Weitere Schrotflinten und Kleinkaliber sind ebenso neu hinzugekommen.



5-vs.-5-Taktik oder Wutgeballer

Die verschiedenen Spielmodi in CS:GO unterteilen sich zunächst in Partien, die mit dem Matchmaker (Wettrüsten, Zerstörung, Wettkampf und Gelegenheitsspiel) oder direkt über einen Community-Server nach Wahl betreten werden. Die Modi unterscheiden sich sowohl vom Setting (etwa Friendly Fire) als auch vom Ziel (etwa Team Deathmatch oder Bomben legen) her grundlegend. In "Wettrüsten" bekommen wir nach jedem erfolgreichen Kill eine neue Waffe zugeteilt. Wer als Erstes mit allen Waffen einen Kill erzielt hat, gewinnt das Spiel, wobei natürlich auch hier darauf zu achten ist, wer Freund und wer Feind ist, was im Eifer des Gefechts schnell ziemlich schwierig werden kann. Die Idee ist ganz nett, doch in der Praxis artet dies zu einem sehr hektischen Dauerfeuer aus allen Richtungen aus, was mit dem klassischen Counter-Strike-Gameplay wenig zu tun hat und mehr an Quake III Arena oder Unreal Tournament erinnert.

In "Zerstörung" spielen wir das klassische Counter-Strike-Prinzip (etwa Bomben legen/entschärfen), allerdings ohne die Möglichkeit, zu Beginn Waffen zu kaufen. Eine neue Waffe (in festgelegter Reihenfolge) bekommt nur, wer in der Runde zuvor mindestens einen Gegner getötet hat. Ein Modus, der durchaus seine Reize hat, aber zuweilen mit dem Problem kämpft, dass gute Spieler den Schwächeren binnen zwei bis drei Runden hinsichtlich der Bewaffnung gnadenlos überlegen sind. Motivierend und interessant ist der Zerstörungsmodus aber auf jeden Fall. Dazu kommen noch Gelegenheitsspiel und Wettkampf. Dabei handelt es sich um den bekannten und klassischen Counter-Strike-Modus, einmal mit Kollisionsabfrage und Beschuss vom eigenen Team (Wettkampf) und einmal ohne (Gelegenheitsspiel). Dazu gewinnt im Wettkampf das beste Team aus 30 Runden und im Gelegenheitsspiel das beste Team aus 10 Runden.

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Alexander Boedeker


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Alexander Boedeker am 04 Sep 2012 @ 15:46
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