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Crazy Machines II: Review

  Personal Computer 

Der gemeine Spieletester an sich ist ein Mensch, der es geniesst, sich am PC oder an der Konsole zu vergnügen. Eben jener Spieletester ist es auch, der latent nervös wird, wenn ein Spiel auf den Titel cm², die allgemein gängige Abkürzung für Quadratzentimeter, hört. Ja, Mathematik oder Physik sind keine Wissenschaften, mit denen man heutzutage unbedingt gut Freund sein muss. Viele akzeptieren sie, einige verstehen sie und nur sehr wenige, sozial ausgeschlossene Individuen mögen sie. Also, was haben wir hier? Wir haben einen nervösen Spieletester und ein Spiel, dass sich tatsächlich mit der Urangst vieler GBase-Leser befasst: Physik! Award, du schreitest in weite Ferne...

Ceteris Paribus

An und für sich könnten wir allein mit dieser Zwischenüberschrift ein eigenes Gewinnspiel starten, doch im Zeitalter von Google würde wohl jeder Fachidiot binnen einer Minute wissen, was die Ceteris Paribus-Klausel ist. Die hat nicht mal was mit dem Spiel zu tun, klingt nur wichtig. Na schön, wo waren wir? Ah ja, Crazy Machines 2 begibt sich auf den GBase-Prüfstand. Crazy Maschines 2? Tatsache, das Spiel gab es schon einmal und das ist ganze drei Jahre her. In diesem wundervollen, kleinen und mehrfach ausgezeichneten Spielchen ging es darum, die Gesetze der Physik zu nutzen und die irrwitzigsten Apparaturen zum Laufen zu bringen. In den späten Achtzigern haben wir das kurzzeitig mit dem Brettspiel Maus reiss aus versucht. Wie, das Spielprinzip kennt ihr schon? Nun ja, tatsächlich entliehen wurde das Grundkonzept zweifellos vom ewigen Klassiker The Incredible Machine, das immer noch auf ein adäquates Remake wartete.

Auch in Crazy Machines 2 gibt es zahlreiche, genauer gesagt über 200, Experimente, die darauf warten, von euch gelöst zu werden. Dabei geht es durchaus gemütlich los. Dominosteine müssen angeschubst, Fackeln entzündet oder Fässer bewegt werden. Das ist nicht allzu schwer und dürfte Spieler mit einem gewissen IQ nicht allzu sehr fordern. Falls doch, stellt das Programm zahlreiche Hilfeoptionen zur Verfügung, vom kleinen Tipp in Textform bis zur kompletten Aufdeckung der Musterlösung. Das schmälert natürlich die finale Punktezahl, weswegen man nur im Notfall auf derart rabiate Lösungsmittel zurückgreifen sollte.

Scheiss' die Wand an

Sehr schnell jedoch ist es mit blossen Schwerkraft-Experimenten nicht getan, bald gesellen sich Dampfmaschinen, Kerzen, Kardan-Wellen, Laser und andere physikalische Spielereien zu den Experimenten dazu, die dann durchaus hohes Kopfnuss-Niveau haben. Für jedes Experiment stellt euch das Programm ein im Spielverlauf immer grösser werdendes Arsenal an Bauteilen zur Verfügung, die ihr für die Lösung des Experiments verwenden könnt. Diese Bauteile könnt ihr relativ frei im Level platzieren, ebenso könnt ihr die Versuchsanordnung, so oft ihr wollt, mit einem Druck auf den Start-Knopf beginnen, um zu sehen, wo ihr etwas verbessern müsst.

Crazy Machines II
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Tobias Kuehnlein

Crazy-Machines-II


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Tobias Kuehnlein am 02 Nov 2007 @ 08:33
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